Die eisigen Temperaturen bringen Sozialorganisationen wie Caritas und Co. an ihre Belastungsgrenze. Auch das Kältetelefon ist rund um die Uhr erreichbar.
Minusgrade und kein Ende in Sicht. Der Winter hat Wien und das restliche Land fest im Griff. Das bekommen jene am meisten zu spüren, die am wenigsten haben: Obdach- und Wohnungslose. „Von den vorhandenen 1000 Notquartierplätzen sind aktuell alle nahezu vollständig ausgelastet. Vereinzelt sind noch Plätze vorhanden, aber die Auslastung steht bei so gut wie 100 Prozent“, berichtet Martin Gantner von der Caritas.
43 Pfarrstuben geöffnet
Dass die Situation angespannt sei, sehe man auch in der Gruft: Hier seien Nacht für Nacht alle 60 Plätze belegt, der Andrang bei den warmen Mahlzeiten wie auch in den Wärmestuben der Caritas groß. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat die Caritas ihre Hilfe weiter ausgeweitet und 43 pfarrliche Wärmestuben geöffnet. Sie ermöglichen Menschen, sich aufzuwärmen, etwas Warmes zu essen und mit Freiwilligen ins Gespräch zu kommen.
Wer jemanden im Freien übernachten sieht, kann sich 24 Stunden am Tag an das Kältetelefon der Caritas unter 01/4804 553 wenden. Streetworker machen sich anschließend auf den Weg zur betreffenden Person. Auch der Fonds Soziales Wien hat die Notquartiere aufgestockt.
Hilfe ist nötig
Wer helfen möchte: Das Gruft Winterpaket beinhaltet für 70 Euro einen winterfesten Schlafsack und sieben warme Mahlzeiten für eine bedürftige Person. Info hier.
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