ARA-Jahresbilanz 2025

Flugrettung im Dauereinsatz für Menschenleben

Kärnten
06.01.2026 06:00

Die ARA Flugrettung war 2025 erneut im Dauereinsatz: Besonders nächtliche Windenbergungen verzeichnen einen deutlichen Anstieg, während die Piloten, Notärzte und Einsatzteams rund um Fresach, Nassfeld und Reutte zu insgesamt 2.145 Einsätzen alarmiert wurden.

Die ARA Flugrettung blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück: Die drei Notarzthubschrauber waren insgesamt 2.145 Mal im Einsatz. Damit verzeichnet die Flugrettung zwar ein leichtes Minus von 280 Alarmierungen gegenüber 2024, doch besonders bei den nächtlichen Windenbergungen gab es einen deutlichen Anstieg.

Meilenstein mit neuer Maschine und „Pulsing Lights“
62 solcher nächtlichen Einsätze wurden 2025 durchgeführt – ein Plus von 63 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark betroffen war der RK-2-Helikopter aus Reutte, der 53 dieser anspruchsvollen Operationen übernahm. „Für Patienten und Einsatzorganisationen stellt eine professionelle nächtliche Windenoperation, die ohne Zwischenlandungen und Tankstopps auskommt, einen unglaublichen Mehrwert dar, der nicht selten über Leben oder Tod entscheidet“, erklärt ARA-Flugbetriebsleiter Herbert Graf. 

Ein Meilenstein 2025 war die Inbetriebnahme der ersten H145 mit Fünfblattrotor in Österreich am Nassfeld. „Mehr Leistung, weniger Vibrationen und höhere Zuladungskapazitäten sorgen für mehr Sicherheit und größere Einsatzmöglichkeiten“, so Andreas Grießer, stellvertretender Geschäftsführer der ARA Flugrettung. Ergänzt wird der Hubschrauber durch ein neues visuelles Erkennungssystem, die sogenannten „Pulsing Lights“, die die Sichtbarkeit in der Luft und am Boden deutlich verbessern.

⁣Jahresbilanz 2025

Die meisten Einsätze im Jahr 2025 bei der ARA Flugrettung wurden in Folge von Sport- und Freizeitunfällen absolviert (rund 42%). Auf Platz zwei im Einsatzranking: Internistische Notfälle (rund 26%), gefolgt von neurologischen Notfällen (rund 12%).

Flugrettung feiert 25 Jahre
ARA-Geschäftsführer Thomas Jank betont, dass die solide Entwicklung der Flugrettung vor allem zwei Faktoren zu verdanken ist: „Unsere außergewöhnlichen Mitarbeiter leisten einen grandiosen Job, und unser Mehrheitseigentümer DRF Luftrettung unterstützt uns bei allen Weiterentwicklungen tatkräftig.“

Die ARA Flugrettung beschäftigt derzeit 88 Mitarbeiter, darunter Piloten, Windenoperatoren, Flugretter und Notärzte. Geflogen wird in der Regel mit einer Vierpersonen-Crew, bei Bedarf ergänzt durch Spezialkräfte wie Bergretter, Fachärzte oder Intensivpfleger. Gegründet 2001, betreibt die ARA Flugrettung heute drei Stationen in Österreich (Fresach, Nassfeld und Reutte) und feiert heuer ihr 25-jähriges Bestehen.

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