Mit einem „Wackelkontakt“ hat Wolf Haas den ersten Platz 1 der „Top 10“ der heimischen Buch-Bestsellerliste 2025 erobert. Von Hirschl bis Jelinek wartet bereits im ersten Halbjahr des neuen Jahres ein spannender und bunter Mix aus Buch-Novitäten – hier eine Auswahl!
Über mangelnden Lesestoff können sich Liebhaber österreichischer Belletristik im ersten Halbjahr des neuen Jahres nicht beklagen. Dabei reicht die Bandbreite von einigen Newcomern bis zu großen Namen. Und auch von den Genres her ist alles dabei – vom Briefroman bis zum Familienepos, von der Reisereportage bis zum Essayband.
Im Jänner erscheint z. B. „Schleifen“ von Elias Hirschl. „Ein kluger Roman über die Macht und den Einfluss von Sprache auf unser Leben, der richtig Spaß macht beim Lesen“, wirbt der Zsolnay Verlag. Für den Autor, der zuletzt mit satirischem „Content“ überzeugte, geht es „darum, was alles gesagt und nicht gesagt werden kann und wo die Sprache an ihre Grenzen stößt“.
Rund 400 Seiten umfasst der in Wien um 1670 am Hofe von Kaiser Leopold I. spielende Historienroman „Der Jude der Kaiserin“, den Vladimir Vertlib am 9. Februar bei Residenz vorlegt. Er verbinde „Komödie und Drama zu einem großen Roman über Glaubenskämpfe und Standesdünkel, Hetze, Intrigen und Verrat, aber auch Liebe, Treue und tiefe Freundschaft“. Im Februar erscheinen u. a. Norbert Gstreins im Schatten der beiden Weltkriege spielender und mit einem Axthieb beginnender Roman „Im ersten Licht“ – sowie „Die Lebensentscheidung“: eine Novelle von Robert Menasse, in der sein Protagonist eine niederschmetternde Krebsdiagnose erhält, die er aber seiner 89-jährigen Mutter verschweigt und mit ihr in eine Art Überlebenswettkampf eintritt.
Im März erscheint Birgit Birnbachers „Sie wollen uns erzählen“ vom kleinen Oz, seiner Mutter Ann und der Zilly-Oma, in dem die Salzburgerin das Thema Neurodiversität behandelt – und am 19. Juni erscheint der Text von Elfriede Jelineks neuem Stück „Unter Tieren“, das Nicolas Stemann am 16. August auf der Perner-Insel als Koproduktion der Salzburger Festspiele mit dem Burgtheater zur Uraufführung bringt.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.