Doch kein Scherz
Netanyahu besuchte Trumps pompöse Silvesterparty
US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch zu einer pompösen Silvesterparty in Florida geladen. Unter den Gästen waren unter anderem hochrangige US-Regierungsmitglieder und Israels Premierminister Benjamin Netanyahu, der bereits am Montag auf Trumps Privatanwesen eingetroffen war.
In dem Treffen am Montag ging es vor allem um die brüchige Waffenruhe im Gazastreifen. Wie berichtet, wollte Trump ursprünglich im Dezember den Übergang zur zweiten Phase des US-Friedensplans verkünden, der unter anderem eine Entwaffnung der Terrororganisation Hamas und den Rückzug der israelischen Armee aus dem Gebiet vorsieht. Allerdings sind bisher gar nicht alle Bedingungen der ersten Phase erfüllt.
Dass es Spannungen zwischen ihm und Netanyahu geben könnte, wies Trump zurück, obwohl er einwandte, dass der Israeli schwierig sein könne. Bei dem Treffen hatte der US-Präsident bereits angedeutet, dass der israelische Regierungschef an seiner Party teilnehmen könnte. Das wurde eher für einen Scherz gehalten. Wie ein Beitrag des konservativen Influencers Michael Solakiewicz zeigt, stand Netanyahu aber tatsächlich auf der Gästeliste.
Hier sehen Sie ein gemeinsames Foto von der Silvesterparty:
Wer sich sonst noch blicken ließ
Weitere Gäste waren unter anderem Trumps enger Vertrauter Rudy Giuliani, der emiratische Milliardär Hussain Sajwani, Trumps Söhne Eric und Donald Jr. sowie hochrangige Mitglieder seiner Regierung, darunter Heimatschutzministerin Kristi Noem und der Vize-Stabschef des Weißen Hauses, Dan Scavino. Gefeiert wurde auf Trumps luxuriösem Privatanwesen Mar-a-Lago in Palm Beach.
Für die hatte sich Trumps Team eine Versteigerung einfallen lassen: Laut „The Daily Beast“ zeichnete die christliche Künstlerin Vanessa Horabuena vor den versammelten Gästen ein Porträt von Jesus Christus, sie pflegt bereits seit langem eine Verbindung zur konservativen MAGA-Bewegung, der auch der rechte Aktivist Charlie Kirk angehörte. Das Bild wurde anschließend für 2,75 Millionen US-Dollar versteigert, der Erlös geht laut Medienberichten an eine Kinderkrebsklinik und ein lokales Sheriff-Department.









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