Da staunten selbst erfahrene Polizisten! Telefonisch wurde die Exekutive in Hall in Tirol am Mittwoch über massive Silvesterknallerei bei einem Spielplatz informiert. Als die Beamten dort eintrafen, flüchteten Burschen vor ihnen. Nicht ohne Grund, wie sich herausstellen sollte.
Am Silvestertag gegen 12.30 Uhr gingen bei der Polizei in Hall mehrere telefonische Anzeigen wegen massive Lärmbelästigung durch das Abfeuern von Feuerwerkskörpern und Böllern im Bereich des Spielplatzes Guggerinsel und der umliegenden Innauen ein. „Als eine Polizeistreife kurz darauf an der angeführten Örtlichkeit eintraf, versuchten mehrere Jugendliche zu flüchten“, informiert die Polizei.
793 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt
Die Burschen konnten jedoch dingfest gemacht werden. „Bei drei Österreichern im Alter von 13, 14 und 15 Jahren wurden Rucksäcke mit insgesamt 793 pyrotechnischen Gegenständen vorwiegend der Klassen F2 und F3 vorgefunden und sichergestellt“, heißt es. Damit aber nicht genug: 113 Stück der Feuerwerkskörper sind als verboten eingestuft. Sie stammen laut Polizei aus Tschechien und Slowenien.
Die Silvestershow war für die Burschen nach dem Polizeieinsatz vorbei. Den Jugendlichen droht eine saftige Strafe. Sie werden bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.
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