Sukzessive wird in der Gemeinde Treffen an der Abarbeitung der Unwetterkatastrophe gearbeitet. Im neuen Jahr werden dann die letzten Projekte in Angriff genommen.
Der 29. Juni 2022 bleibt in der Geschichte Treffens unvergessen. Der Wiederaufbau nach der Unwetterkatastrophe wurde sukzessive durchgeführt. „Wir haben zuletzt alle Brücken am Treffner und Afritzer Bach wiederhergestellt und der zerstörte Sportplatz wurde als Sport- und Mehrzweckzentrum wiedereröffnet“, berichtet Bürgermeister Klaus Glanznig.
Für das kommende Jahr stehen weitere Projekte an. So soll der Bau- und Wirtschaftshof, der durch die Schlammmassen schwer beschädigt wurde, erneuert werden. Des Weiteren warten noch etwa 20.000 Kubikmeter angeschwemmtes Material auf die Verwertung. Eine Neuerung soll es beim Strandbad in Sattendorf geben. „In einem Projekt mit dem Tourismusverband Gerlitzen Alpe Ossiacher See planen wir eine Neugestaltung“, so Glanznig.
Der sich bei der langjährigen Pächterfamilie Gasser für den Einsatz bedankt. Ein spannendes Projekt steht in der Einöde an. Hier soll das Erdgeschoss des Schulgebäudes zu einem Dorfhaus umgestaltet werden. „Der Turnsaal und die sanitären Anlagen werden adaptiert und die Räumlichkeiten sollen den Vereinen zur Verfügung stehen.“
„Ohne Unterstützung wird es eng“
Kritisch sieht Glanznig die stetig steigende finanzielle Belastung der Gemeinden. Im Budget für das Jahr 2026 hat Treffen einen Abgang von 670.000 Euro. Der Bürgermeister dazu: „Es braucht die Unterstützung von Land und Bund, sonst wird es für die Gemeinden eng.“
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