Seit Jahresbeginn 2025 ist in Österreich alles neu bei der Mülltrennung: Kunststoff- und Metallverpackungen werden nun einheitlich in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack gesammelt – und die Österreicherinnen und Österreicher zeigen sich begeistert. Laut einer aktuellen Umfrage von IMAS im Auftrag der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) finden 66 Prozent der Bevölkerung das neue Sammelsystem sehr gut oder gut. Vor allem die Einfachheit der einheitlichen Sammlung überzeugt.
Die Zahlen bestätigen den positiven Trend: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die gesammelte Menge an Kunststoff- und Metallverpackungen um rund drei Prozent. Rund 2,2 Millionen Haushalte, mehr als die Hälfte aller österreichischen Haushalte, sind bereits an die Gelbe Tonne angeschlossen. Für 71 Prozent der Befragten bedeutet die Umstellung keinen zusätzlichen Zeitaufwand – ein Erfolg für die praktische Mülltrennung zu Hause.
Auch neues Pfandsystem zeigt Erfolg
Parallel zur Sammelumstellung wurde 2025 ein Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen aus Kunststoff und Metall eingeführt. Die Hochrechnung der ARA zeigt: Das Pfandsystem reduzierte die Müllmenge in der Gelben Tonne bzw. im Gelben Sack um etwa zehn Prozent – von 231.000 Tonnen im Jahr 2024 auf 210.000 Tonnen 2025.
Viele wollen noch mehr und genauer trennen
ARA-Vorstandssprecher Harald Hauke betont das Engagement der Bevölkerung: „Obwohl es 2025 große Änderungen im Sammelsystem gab, sind die Österreicherinnen und Österreicher in puncto Abfalltrennung weiterhin hoch engagiert.“
Insgesamt 91 Prozent finden die getrennte Verpackungssammlung gut oder sehr gut. Fast ein Drittel der Befragten in der Steiermark, Wien und Vorarlberg kann sich vorstellen, künftig noch mehr und genauer zu trennen.
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