Zwei Umfragen zum Jahreswechsel mit einer klaren Tendenz: Wir feiern Silvester gern mit Familie und Freunden, die Jüngeren sehen 2026 optimistischer.
Wenn die Silvesternacht an unsere Pforten klopft, fliegen nicht nur Raketen in den (hoffentlich klaren) Nachthimmel und knallen nicht nur die Champagner- und Sektkorken. Für viele ist mit dem Jahreswechsel auch der Zeitpunkt gekommen, in sich zu gehen und darüber nachzudenken, was man im kommenden Jahr vielleicht ein wenig anders als bisher machen könnte. Und sich vor Augen zu führen, was 2026 auf uns wohl zukommen wird. War das früher oft mit Zuversicht verbunden, blickt man in Zeiten multipler Krisen eher mit Skepsis in die Zukunft.
Mehrheit „überhaupt nicht“ oder „eher nicht“ zuversichtlich
So auch die Mehrheit der 1029 im Auftrag der „Krone“ befragten Österreicherinnen und Österreicher. Das Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) wollte wissen, wie zuversichtlich wir ins neue Jahr blicken. 56 Prozent beantworteten diese Frage mit „überhaupt nicht“ oder „eher nicht“, nur sechs Prozent sehen 2026 absolut positiv. Während 89 Prozent der FPÖ-Wähler negativ eingestellt sind, sind 73 Prozent der SPÖ-Wähler positiv gestimmt. Überraschend: 55 Prozent der Jungen unter 30 Jahren sind zuversichtlich, bei den Älteren ist es genau umgekehrt.
Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, haben lediglich 23 Prozent der NEOS-Wähler, großteils sind dies wohl Unternehmer, die sich aufgrund der schlechten Wirtschaftslage Sorgen machen. 75 Prozent haben keine Neujahrsvorsätze, bei einer Umfrage des IMAS-Instituts (1022 Befragte) liegt dieser Wert bei 68 Prozent. Jene, die Vorsätze haben, geben diese dort mit Sport (42 Prozent), auf sich selbst schauen (35 Prozent) und gesünderer Ernährung (34 Prozent) an. Zwölf Prozent wollen weniger Zeit in den (negativen) sozialen Medien verbringen.
Immer weniger gehen zu Silvester auch auf Partys
Die Bedeutung von Silvester ist laut IFDD abnehmend. 32 Prozent meinen, es sei ein Tag wie jeder andere, 14 Prozent mögen das Fest nicht. Nur noch ein Viertel sieht die Nacht als Anlass, Spaß zu haben.
Dabei, wie sie Silvester verbringen wollen, sind sich die Befragten recht einig. 59 Prozent im Familienkreis, 43 Prozent bleiben zu Hause, 28 Prozent feiern mit Freunden. Auf einer Party wollen nur vier Prozent der Befragten (und nur 14 Prozent der Jungen) sein. Sechs Prozent verbringen die Silvesternacht alleine – ganz ohne Böller und knallende Sektkorken.
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