Schon 2017 hatte die Stadt Salzburg ambitionierte Ziele, um den Radanteil deutlich zu erhöhen. Mehr Radwege bauen. Deutlich mehr sogar. Aber: Das ist in all den Jahren bis heute nicht gelungen.
Zahlreiche neue Radwege sollen in der Stadt Salzburg in den kommenden Jahren entstehen, Gefahrenstellen entschärft werden. Der Radanteil im Stadtverkehr auf 30 Prozent gehoben werden. Schon im Jahr 2017 gab es ambitionierte Pläne in der Radstrategie 2025. Da wurden aber viele Ziele ganz klar verfehlt.
So sollte es im besten Fall bis zum heurigen Jahr 250 Kilometer Radwege geben. Unterm Strich sind es derzeit 189 Kilometer. 2017? Exakt 187 Kilometer. So sind in den vergangenen Jahren gerade einmal zwei Kilometer an neuen Radwegen hinzugekommen. Auch die Ziele beim Radanteil wurden klar verfehlt. Betrug der Anteil der Radler 2017 20 Prozent, sind es heute 24 Prozent. Eigentlich hätten es 28 Prozent sein sollen.
„Geld ist da, man muss aber auch umsetzen“
„Die Stadt Salzburg hat acht Jahre für zwei Kilometer mehr im Radnetz gebraucht. Hier scheitert es nicht am Geld – das Radbudget der Stadt wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, erneut erhöht“, sagt Gemeinderat Lukas Rupsch (Neos) und mahnt: „Doch solange in der Umsetzung nichts passiert, nützen weder zusätzliche Mittel noch neue Strategiepapier-Präsentationen etwas.“
Im kommenden Jahr beträgt das Radbudget der Stadt vier Millionen Euro – und damit doppelt so viel wie bisher. Nach jahrelangen Streitigkeiten über die Finanzierung zwischen Stadt und Land könnte jetzt auch der wichtige durchgehende Radweg in der Innsbrucker Bundesstraße nach Wals gebaut werden.

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