„Habe die Nase voll“

Jetzt erklärt Gottschalk seinen skurrilen Auftritt

Society International
29.11.2025 18:30

Thomas Gottschalk hat bei seinem jüngsten Auftritt – gelinde gesagt – wieder einmal für Gesprächsstoff gesorgt. Er wirkte unsicher und verwirrt, stammelte und reimte. Jetzt erklärt die TV-Legende, wieso in seiner Rede einige Stolperer waren.

„Ich war gar nicht so schlecht, war wie üblich und habe niemanden beleidigt“, bilanzierte Gottschalk am Tag nach seinem Auftritt. „Ich habe mich nur etwas bei den Österreichern rangewanzt, weil ich ihren Humor gelobt habe“, sagt er gegenüber der „Bild“-Zeitung. „Ansonsten fand ich gar nicht so schlecht, was ich abgeliefert habe.“ Seine Frau Karina sehe das auch so.

Der Moderator wurde in Kitzbühel mit dem – eigens für ihn geschaffenen –  Diamant-Romy geehrt. Bei seiner Dankesrede wirkte Gottschalk etwas verwirrt, sprach anfangs mit zitternder Stimme. Die TV-Legende überraschte etwa mit einem Reim und zählte die verbleibenden Sekunden am Timer mit. Bei Fernsehsendungen sehen Moderatoren auf diesen Timern, wie viel Zeit ihnen noch bleibt.

„Ich hatte keine Lust mehr“
Obwohl Gottschalk der Meinung ist, dass sein Auftritt nicht so schlecht war, hat er eine Erklärung für seinen etwas skurrilen Auftritt. Er sei erst um 23 Uhr auf die Bühne gekommen, das sei zu spät für ihn. „Ich hatte keine Lust mehr. Generell habe ich die Nase voll von dem Ganzen“, gab er ganz offen zu. „Ich will auf keine Bühne mehr.“

Letzter großer Auftritt
Gottschalk hat seinen Abschied aus dem TV längst angekündigt, ein letztes Mal wird er allerdings noch live vor der Kamera stehen: am 6. Dezember. Eigentlich hatte die Show-Legende allerdings vor, schon früher in den Fernseh-Ruhestand zu gehen. „Ich wollte im April aufhören“, sagte Gottschalk. „Aber ich habe mich irgendwie in diese Abschiedssendung am 6. Dezember reinquatschen lassen.“

Ganz selbstreflektiert fügte Gottschalk noch hinzu, „wir haben unsere besten Zeiten hinter uns“. Mit „wir“ meinte er sich und seinen langjährigen Freund und Moderator Günther Jauch. „Wir haben die guten Zeiten im Fernsehen erlebt und sind beide der Meinung, dass es nicht besser werden wird.“

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