Johannes Moser hat sich mit acht Treffern zum Torschützenkönig der U17-WM in Katar gekrönt. Der 17-Jährige ist ein wesentlicher Baustein des österreichischen Fußball-Märchens, das im Finale gegen Portugal (0:1) leider nicht seine Krönung erfahren hat. In mehr als einem Spiel des Turniers war der Kärntner ein Unterschiedsspieler. Und Moser selbst hat schon große Träume für die sportliche Zukunft.
Noch ist der FC Liefering seine sportliche Heimat, doch spätestens nach seinen starken Auftritten bei der U17-WM hat sich der 17-Jährige – der sich offiziell zum besten Torschützen des Turniers kürte – wohl auf die Wunschlisten vieler Topklubs geschossen. Nicht verwunderlich, wenn man sich seine Turnier-Bilanz anschaut.
Acht Tore hat der offensive Mittelfeldspieler erzielt. Gegen Saudi-Arabien gelang Moser der erste entscheidende Treffer zum WM-Auftakt. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Mali war er vom Elfmeterpunkt erfolgreich. Gegen Neuseeland wurde er geschont und kam nur 19 Minuten zum Einsatz -es sollte neben dem Finale, die einzige Partie bleiben, in der Moser nicht traf.
Denn in der K.o.-Phase drehte der Kärntner dann so richtig auf. Ein Treffer gegen Tunesien, zwei gegen England, den entscheidenden gegen Japan und schließlich der Doppelpack gegen Italien, mit dem er der ÖFB-Auswahl die Tür zum ersten WM-Finale öffnete.
Im Endspiel selbst hatten die Portugiesen ein besonderes Auge auf den Knipser. Die Defensive der Iberer schaffte es Moser zuzustellen. Dann gelang auch noch Anisio das umstrittene Tor zum 0:1. Damit rückte der Portugiese in der Torschützenliste auf einen Treffer an den Kärntner heran. Einholen konnte er ihn aber nicht mehr. Immerhin ein kleines Trostpflaster für den talentierte Goalgetter.
Diese Liga hat er im Visier
Fast wäre das ÖFB-Juwel übrigens zum Skifahrer geworden! Bei den heimischen Meisterschaften wurde er Zweiter. Mit zwölf Jahren entschied sich der „Zehner“ dann aber doch endgültig für den Fußball. Moser durchlief die Salzburg-Akademie, kickt in der 2. Liga für Liefering, wo er heuer in 13 Spielen einmal getroffen hat.
Wie seine sportliche Zukunft aussehen soll? Dazu hat Moser sich schon seine Gedanken gemacht, wie er gegenüber der „Krone“ verraten hat. „Ich will in die Premier League“, so der Liverpool-Fan. Seine Vorbilder? „Cristiano Ronaldo und Ronaldinho!“ Klingt gut. Denn der Brasilo-Star wurde 1997 U17-Weltmeister.
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