Mit Kassenärzten

Liesing bekommt ein großes Gesundheitszentrum

Wien
27.11.2025 08:00

Baustart für die größte privat finanzierte Gesundheitsimmobilie Österreichs im Süden Wiens. Hier sollen künftig Kassenärzte, Therapeuten und medizinische Dienstleister einziehen.

Liesing hat kein öffentliches Krankenhaus, auch sonst ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung im 23. Bezirk gelinde gesagt ausbaufähig. Das wird sich ändern, allerdings dauert es noch etwa drei Jahre.

In der Fröhlichgasse Ecke Karl-Sarg-Gasse entsteht nun Österreichs größtes privat finanziertes Gesundheitszentrum. Auf 12 Geschossen sollen sich in den kommenden 36 Monate Ärzte – in erster Linie mit Kassenvertrag – Therapeuten und Medizindienstleister ansiedeln. Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich für das Mega-Projekt MIA.

Spatenstich mit Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof (links) und Porr-Chef Karl-Heinz ...
Spatenstich mit Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof (links) und Porr-Chef Karl-Heinz Strauss (Mitte).(Bild: Mario Urbantschitsch)

„Das MIA wird einer breiten Bevölkerungsschicht eine wohnortnahe medizinische Versorgung bieten. Der Schwerpunkt liegt eindeutig bei der Erfüllung des öffentlichen Versorgungsauftrags, also der Kassenmedizin“, so Porr-Chef Karl-Heinz Strauss. Interessenten für eine Ordination oder Gemeinschaftspraxis können sich unter welcome@mia-gesund.at informieren und beraten lassen. Jede Fachrichtung wird im Haus nur einmal vertreten sein.

Das Gebäude – Auftragsvolumen: 50 Millionen Euro – wird mit einer weitgehend begrünten Hexagonfassade, grünen Erholungsflächen in den Stockwerken sowie Gärten im Dachgeschoss aufwarten. Errichtet wird das Projekt von Porr samt Partner Elin.

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