Schönbrunn-Eröffnung

„Für Weihnachten ist es eigentlich nie zu früh“

Wien
06.11.2025 20:08

Je früher, desto besser lautet das Motto bei den Christkindlmärkten. Am Donnerstag eröffnete der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn als erster in diesem Jahr seine Pforten – und setzt auf Unterhaltung.

Unzählige Lichter, 95 weihnachtlich geschmückte Hütten mit Kunsthandwerk und Kulinarik und eine 160 Jahre alte Fichte als festlicher Christbaum im Mittelpunkt – der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn erstrahlt seit Donnerstag in vollem Glanz – ganze sieben Wochen vor dem Heiligen Abend.

Die doch recht frühe Eröffnung tat dem Besucherstrom aber keinen Abbruch. Tausende Besucher genossen bei Sonnenschein am Nachmittag die weihnachtliche Stimmung, am Abend schließlich die vielen glitzernden Lichter. Dompfarrer Toni Faber und ein Schülerchor nahmen die Illuminierung des Christbaums vor. Und die Weihnachtsstimmung war spürbar. „Für Weihnachten ist es eigentlich nie zu früh“, so Besucherin Christina.

Beim Punschstand der Bar 7 wird das Heißgetränk auf den Geschmack des Kunden abgestimmt.
Beim Punschstand der Bar 7 wird das Heißgetränk auf den Geschmack des Kunden abgestimmt.(Bild: Eva Manhart)

Boutique Bar mit Punsch
Eines der Highlights in diesem Jahr ist der Stand der Boutique Bar Tür 7, die jährlich zur American Bar des Jahres gewählt wird. Der Punsch Special wird ganz auf den Geschmack des jeweiligen Gastes zubereitet: rauchig, süß oder sauer, viel oder wenig Alkohol.

Auch kulinarisch gibt es einiges zu entdecken: Von Italian Pizza Pockezz und Schnitzel im Stanitzel über die gesunde Naschlade bis zu Spätzle und Raclette.

Geschenke und Kulinarik
Wer Geschenke sucht, wird ebenfalls fündig, etwa Christbaumschmuck von der Wiener Zinnmanufaktur Atelier Schöffel, Keramik von einem Mutter-Tochter-Duo oder Schmuckstücke aus Blätter und Blüten.

Neben der Kulinarik und dem Kunsthandwerk steht in Schönbrunn vor allem Unterhaltung am Programm: Riesenrad, Nostalgie-Karussell und Kindereisenbahn. Auch ein Eislaufplatz (Kinder 3 Euro, Erwachsene 6 Euro) sowie eine Eisstockbahn (70 Euro pro halber Stunde) stehen bereit, ebenso ein Labyrinth aus Strohballen. Auf der Hauptbühne finden fast täglich Live-Konzerte statt. Erstmals neu in diesem Jahr ist die Lindt Erlebniswelt, inklusive Schokoworkshops. In der Bastelhütte Holzzirkus können Kinder verschiedene Werkstücke anfertigen.

Übrigens: Wien wurde vom Nachrichtenportal CNN zur Stadt mit den schönsten Weihnachtsmärkten gewählt – weltweit!

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