„plus“ gegen Süchte

Junge Menschen Stärke und Sicherheit mitgeben

Burgenland
06.11.2025 09:00

„plus“ ist ein Programm, das Lebenskompetenzen stärken und die Jugendlichen vor Sucht, Gewalt und Suizid bewahren soll.

Insgesamt 13 Lehrkräfte der Mittelschule Gols bekamen am Mittwoch die Zertifikate für ihre Teilnahme am Programm von Bildungslandesrätin Daniela Winkler verliehen. In der Mittelschule Gols steht das ganze Lehrerkollegium hinter dem Programm. Die ersten Pädagogen sind 2017 eingestiegen, sukzessive werden alle Lehrer der Schule das Unterrichtsprogramm absolvieren. Die Ausbildung dauert vier Jahre.

„13 der Kollegen haben das Zertifikat jetzt bekommen, zwei sind gerade noch in Ausbildung, zwei warten auf einen Platz“, weiß Direktorin Petra Beck. Burgenlandweit wurden bis dato 400 Pädagogen in dem Programm unterrichtet. Matthias Königshofer von der MS Gols erklärt: „In dem Programm gibt es drei Pfeiler. Erstens Übungen, die in den Unterricht integriert sind, zweitens ein Heft, das die Jugendlichen alle vier Jahre begleitet und eine Planung für ein ganzes Jahr mit optimierten Themen.“

Schulen lehren Lebenskompetenzen 
Längst sind es nicht mehr nur Englisch, Deutsch und Mathematik, die in Schulen gelehrt werden. Lebenskompetenzen gehören mittlerweile fix dazu. „Das Programm plus leistet dazu einen bedeutenden Beitrag – es stärkt soziale Fähigkeiten, verhindert Gewalt- und Suchtentwicklung und fördert ein respektvolles Miteinander in der Schule“, erklärte Landesrätin Daniela Winkler und dankte jedem Pädagogen für sein Engagement.

Die Umsetzung erfolgt durch die Fachstelle Suchtprävention Burgenland, die bei den Sozialen ...
Die Umsetzung erfolgt durch die Fachstelle Suchtprävention Burgenland, die bei den Sozialen Diensten Burgenland (SDB), einer Tochtergesellschaft der Landesholding, angesiedelt ist. Finanziert wird „plus“ von der Österreichischen Gesundheitskasse.(Bild: Charlotte Titz)

„plus“ stärkt die Beziehung zwischen Lehrkräften und den Jugendlichen und fördert die Klassengemeinschaft. Das fördert das Wohlbefinden, Klassenklima, die Lernmotivation und die Gesundheit. Dieser Ansatz ist aktuell die erfolgreichste Methode in der Gewalt-, Suizid- und Suchtprävention.

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