Zu einem Großeinsatz der Feuerwehren kam es Freitagmittag im vorarlbergischen Kleinwalsertal. Auch deutsche Feuerwehren wurden alarmiert, um den Brand in einem Hotelgebäude zu löschen. Mehrere Personen wurden ins Spital gebracht.
Großeinsatz der Feuerwehren in Hirschegg im Kleinwalsertal. Am Freitag zur Mittagszeit wurden die Florianijünger alarmiert, weil ein Hotelgebäude in Flammen stand. Durch den Ort zogen dicke Rauchschwaden, die Rauchsäule war weithin sichtbar.
Als die Löschmannschaften, darunter zahlreiche Feuerwehrzüge aus Deutschland, vor Ort eintrafen, befanden sich noch Personen in dem brennenden Gebäude. Ausgerechnet an diesem Tag befand sich die Feuerwehr Riezlern zudem auf einem Vereinsausflug.
Bei der Immobilie handelt es sich um ein ehemaliges Hotel, das nun als Mitarbeiterhaus genutzt wird. Insgesamt sind dort 42 Menschen gemeldet. Wie die Feuerwehr mitteilte, konnten mehrere Menschen aus dem Gebäude befreit werden. Mindestens neun Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, eine davon ist schwer verletzt.
Haus dreimal durchsucht
Von den 42 Personen, die in dem Gebäude leben, konnte bei vier für längere Zeit nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich noch in dem Flammeninferno befinden. Dann aber die Entwarnung: Gegen 15.30 Uhr bestätigte Bürgermeister Joachim Fritz, dass das Gebäude dreimal durchsucht wurde und niemand mehr aufgefunden werden konnte. Die vier Personen haben sich zum Zeitpunkt des Brandes vermutlich nicht im Ort aufgehalten.
Um an die lodernden Flammen besser herankommen zu können, mussten hohe Bäume, die den Zugang versperrten, gefällt werden. Zudem wurde das Dach abgerissen. Die Gemeinde forderte die Bewohner Hirscheggs unterdessen auf, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten.
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