26.12.2013 14:45 |

Nach Unruhen

Nach langer Pause wieder Liga-Betrieb in Ägypten

Nach fast zweijähriger Unterbrechung wegen der politischen Unruhen im Land wird in Ägypten wieder Klub-Fußball gespielt. Die zehn Partien der Premier League, die zwischen Dienstag und Donnerstag ausgetragen wurden, gingen allerdings in leeren Stadien ohne Zuschauer über die Bühne. Ägyptens Innenministerium hatte dies dem Fußballverband zur Auflage gemacht. Nach zwei Präsidenten-Stürzen in drei Jahren befürchtet die Polizei immer noch, große Menschenansammlungen nicht in den Griff zu bekommen.

Die ägyptische Meisterschaft war erstmals im Februar 2012 abgebrochen worden, nachdem bei blutigen Zusammenstößen zwischen Fan-Gruppen und Polizei im Stadion von Port Said mehr als 70 Menschen getötet worden waren.

Ein neuer Anlauf endete im vergangenen Juli - die Saison wurde wegen der Unruhen nach der Entmachtung des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch das Militär erneut vorzeitig beendet.

Die Erstrunden-Spiele der neu gestarteten Liga verliefen ohne Zwischenfälle. Al-Masri, die Mannschaft aus Port Said, spielte ihr Heim-Match gegen Zamalek am Mittwoch in der Nachbarstadt Suez. Die Topmannschaft aus Kairo gewann 2:0.

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