24.12.2013 15:02 |

Erster Zwischenstand

"Krone"-Fußballerwahl: Stranzl führt vor Alaba

Schon im Sommer haben die Fans von Borussia Mönchengladbach Martin Stranzl intern zum Klubspieler der Saison 2012/13 gewählt, jetzt schlagen sie auch bei der 47. "Krone"-Fußballerwahl zu. Ihre Votings auf krone.at haben den 33-jährigen Burgenländer zum ersten Führenden unserer Beliebtheitswahl gemacht. Stranzl liegt vor David Alaba und Steffen Hofmann in Front.
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"Das ist für mich eine große Wertschätzung, ich freu mich riesig darüber", sagt der im Jahr 2009 vom ÖFB-Team zurückgetretene Verteidiger. Der natürlich weiß, dass es am Ende anders aussehen wird: "Wenn ihr die ganzen Stimmzettel kriegt, werden unsere Fans im Internet nicht mithalten können." Aber sogar der "Halbzeitsieg" ist für Stranzl ein Highlight: "Ich habe ja keine Meisterschaft oder einen Pokal gewonnen."

2013 sei ein gutes Jahr für ihn gewesen. "Gladbach hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Ich hoffe, dass ich dazu meinen Beitrag leisten konnte." Mit Ausnahme eines Nasenbeinbruchs sei er auch verletzungsfrei geblieben.

Stranzl erfreut über Entwicklung des ÖFB-Teams
Mit Interesse verfolgt der 56-fache Internationale die Entwicklung des Nationalteams: "Wichtig war, dass Marcel Koller als Teamchef geblieben ist. Der Kader ist gut, da gibt es noch viel Potenzial." David Alaba beeindruckt auch Stranzl: "Stark, was der Junge mit den Bayern bisher erreicht hat!"

Über die Feiertage bleibt Stranzl mit und bei der Familie im Südburgenland. Bereits am 6. Jänner geht's in Gladbach los. Martin sollte Stimmzettel mitnehmen – seine Gladbach-Fans füllen sie sicher aus!

Kuljic, Taboga, Zündel vorerst nicht wählbar
Eine unliebsame Besonderheit weist die heurige Wahl auf. Aus gegebenem Anlass hält dazu "Krone"-Sportchef Robert Sommer in seiner Kolumne erklärend fest: "Die Menschen, denen dieses Prozedere unserer Wahl am Herzen liegt, wollen wir schützen: Daher haben wir uns entschlossen, die Stimmen, die für Dominique Taboga, Sanel Kuljic und Thomas Zündel eingehen, vorerst zu ignorieren – nicht, weil wir die drei des Wettbetrugs verdächtigten Fußballer vorverurteilen wollen, sondern weil wir dieses Abstimmungsverhalten nicht lustig finden. Ganz im Gegenteil: Hier geht's um Existenzen. Die drei Beschuldigten wurden von der Bundesliga suspendiert und sind bei uns nicht wählbar. Natürlich zählen wir auch ihre Stimmen und werden sie, falls sich bei Gericht die Unschuld dieser Spieler herausstellen sollte, nachträglich ins Ergebnis aufnehmen. Auf die vorderen Plätze haben sie aber ohnehin keinen Einfluss."

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