Im Jänner nahm die unheimliche Serie ihren Ausgang. Auch damals war es eine Nacht auf Sonntag, als plötzlich ein Papiercontainer in Flammen aufging. Fast zur selben Zeit und nur 50 Meter entfernt brannte ein Auto (kleine Bilder). Eine Stunde später dann der dritte Fall: Flammen schlugen aus einem Stadel - die Feuerwehr musste zwei Menschen aus einer angrenzenden Wohnung retten.
Bereits fünf Tatorte
Ein ähnliches Szenario, zehn Monate später: In der Nacht auf Sonntag wurde die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand im Stadtgebiet gerufen - ein Transporter war in Brand geraten, den die Einsatzkräfte jedoch schnell löschen konnten (Bild 1).
Die Wehren waren soeben erst eingerückt, als um 7.21 Uhr erneut Feuerwehrsirenen die Althofener aus dem Schlaf rissen: Geschätzte 150 Meter vom ersten Brandort entfernt stand ein unter einem Carport abgestellter Pkw bereits in Vollbrand. Auch diesen Brand konnten die Florianis rasch löschen (Bild 2).
Die Tatorte vom Jänner und von Sonntag liegen nur 300 Meter auseinander. Neben dem beträchtlichen Schaden für die Autobesitzer bleibt die Sorge der Bevölkerung: Schlägt der Feuerteufel wieder zu?
"Wir gehen von Brandstiftung aus"
Offenbar wurden die Autos wahllos angezündet. "Wir gehen jedenfalls von Brandstiftung aus und können einen Zusammenhang mit den Bränden vom Jänner nicht ausschließen", halten sich die Ermittler der Brandgruppe im Landeskriminalamt aber noch bedeckt.
Zudem ersuchen die Ermittler die Bevölkerung um Hinweise: Wer in der Nacht auf Sonntag zwischen 4 Uhr und 8 Uhr im Bereich der Kansnitstraße Verdächtiges bemerkt hat, möge sich melden.










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