Am Karfreitag landen die Kampfjets in der Kärntner Landeshauptstadt. Sie sollen fünf Tage lang den österreichischen Luftraum schützen.
Die angespannte Personalsituation am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg verschafft dem Klagenfurter Flughafen eine besondere Ehre: Drei Eurofighter werden ab Freitag fünf Tage lang am Airport stationiert (wir berichteten). Die Verlegung der Kampfjets soll für die Piloten auch einen Übungscharakter haben.
Das oberste Ziel der Operation ist aber der Schutz des österreichischen Luftraumes. „Die lückenlose Überwachung unseres Luftraums hat höchste Priorität“, betont Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Und dazu seien bereits im Vorfeld Vorbereitungen mit den Verantwortlichen am Flughafen Klagenfurt getroffen worden, die laut der Ministerin ausgezeichnet waren.
Keine Übungsflüge
Doch die drei hochmodernen Kampfjets sollen nur für „Priorität Alpha“-Einsätze abheben. Also jenes Szenario, wenn ein Flugzeug im österreichischen Luftraum für die Flugsicherung nicht per Funk erreichbar ist oder wenn ein ausländisches Militärflugzeug ohne Überfluggenehmigung den heimischen Luftraum quert. „Ausbildungs- und Übungsflüge werden über das Osterwochenende keine stattfinden“, teilt das Bundesheer mit.
Während die Kampfjets am Dienstag Klagenfurt wieder in Richtung Zeltweg verlassen werden, kündigt das Heer an, dass 2025 solche Verlegungen mehrmals stattfinden sollen, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten.
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