Der FC Bizau überbrückte die lange Vorbereitung mit einem Kurztrainingslager in Italien. Jetzt haben Spielertrainer Lukas Katnik und seine Mannschaft, die als Zweiter der Vorarlbergliga ins Frühjahr gehen, den Aufstieg voll im Visier.
Irgendwann fällt jede Mannschaft in der Frühjahrsvorbereitung in ein Loch“, weiß Ex-Profi Lukas Katnik, der als Spielertrainer in Bizau mit seinem Team darum für Abwechslung sorgte – für vier Tage waren die Bregenzerwälder auf Kurztrainingslager am Gardasee. „Wir haben jeden Tag trainiert, zusätzlich ein Testspiel“, erzählt Katnik, „außerdem waren wir zusammen auf einem Boxkampf, da haben wir spontan Karten bekommen. Es waren super Tage, gut für das Gefüge.“
Durch die Vorbereitung kamen die Bizauer ohne größere Verletzungen, die Mannschaft ist fit. Katnik schaut dem Frühjahr optimistisch entgegen. „Wir haben schon im Herbst gesehen, dass es gut funktioniert bei uns. Wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahreneren Spielern“, sagt der 35-jährige Mittelstürmer, der in dieser Saison schon achtmal traf und zusammen mit Angriffskollege Uelder Barbosa – der Brasilianer führt die Schützenliste mit 17 Toren an – die gefährlichste Offensive der Liga bildet.
Zum Vorarlbergliga-Auftakt kommen die Austria Lustenau Amateure ins Bergstadion. Ein gefährlicher Gegner, meint der Bizau-Coach. „Ich habe sie mir vor zwei Wochen angeschaut. Sie haben eine extrem junge, aber trotzdem sehr spielstarke Mannschaft“, lobt Katnik die Fohlen der Grün-Weißen, „ich bin froh, dass wir daheim sielen gegen sie, auf unserem Platz tun sich alle Gegner schwer. Natürlich wollen wir beim Auftakt vor eigenem Publikum gewinnen.“
Und damit schon den weiteren Kurs für das Frühjahr vorgeben. Denn aus den Top zwei wollen sich die Bizauer nicht mehr verdrängen lassen. „Wir wollen aufsteigen, das ist unser Ziel“, stellt Katnik klar.“
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