Seine Familie vermittelte ihm einst Arbeitsmoral und Durchhaltevermögen, für Basketball-Wels bringt Damion Rosser (25) diese Werte auch aufs Parkett. Mit der „Krone“ sprach der US-Amerikaner vorm Derby-Doppel gegen Gmunden über seine Ziele, seine Herkunft und die Liebe zu Gott.
Alle drei Derbys hat Basketball-Wels in dieser Saison gewonnen, saisonübergreifend gar fünf in Folge. Ein Mitgrund, warum die Flyers auch ins OÖ-Doppel am Freitag und am Sonntag als Favorit reingehen: Damion Rosser!
Denn jener US-Boy, den Trainer Sebastian Waser gar als einen der professionellsten Wels-Legionäre aller Zeiten bezeichnet, hat ein wahres Derby-Händchen, rupfte der 25-Jährige die Swans quasi im Alleingang. 25 Punkte erzielte er beim 96:76 im Februar, 13 beim Cup-Triumph im Jänner und gar 30 beim 89:87 im November.
„Fast bei 100 Prozent“
Ob er aber auch nach seiner Verletzung (Bändereinriss im Knöchel) heute in der eigenen Halle und am Sonntag in Gmunden der Derby-König sein wird? „Ich bin wieder fast bei 100 Prozent – ich bin dem Verein, Doktor Fingernagel und unserem Physio Ogi sehr dankbar, dass sie mir die absolut beste Behandlung ermöglicht haben“, verspricht Rosser wieder sein Bestes zu geben.
Zumal das ohnehin zu seinem Naturell dazugehört. „Ich bin in Atlanta aufgewachsen, es war nicht immer ganz einfach. Aber meine Familie und mein Umfeld hat mir eine starke Arbeitsmoral vermittelt, meine Eltern haben sehr hart gearbeitet und das hat mich Durchhaltevermögen gelehrt und dass man immer danach streben soll, besser zu werden“, so der Topscorer. Weshalb er auch nur ein Ziel kennt: „Ich will dabei helfen, wieder einen Titel nach Wels zu bringen! Für mich persönlich gilt, dass ich mich in die beste Position bringen will, um in meiner Karriere voranzukommen!“
Tattoos als Verbindung zu Gott
Was ihm auf seinem Weg und beim Erreichen seiner Ziele hilft? Seine Verbindung zu Gott, die er auch mit etlichen Tattoos ausdrückt. Das wohl auffälligste: Ein brüllender Löwe am Oberarm mit dem Spruch „Lass den Glauben lauter sein als deine Angst!“ „Das bedeutet für mich, dass ich keine Angst haben brauche und Gott vertrauen kann, dass Dinge so funktionieren werden, wie sie sollen.“
Ein Motto, das diesmal auch für Gmunden gelten sollte. Denn eine weitere Derby-Pleite wäre für die Swans wohl nur sehr schwer zu verkraften.
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