Vor einem Jahr wurde Emma Reithofer durch die ORF-Fernseh-Casting-Show „Die große Chance“ über Nacht einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Inzwischen studiert die junge Künstlerin und bringt laufend Songs heraus. Der neueste ist gerade erschienen.
Mit ihrer kraftvollen Stimme begeisterte Emma Lisa Reithofer (20) aus Bad Sauerbrunn im vergangenen Frühjahr via Fernsehen ein Millionenpublikum. Da nahm die HLWA-Absolventin nämlich bei der ORF-Talente-Castingshow „Die große Chance“ teil und trällerte sich mit hingebungsvollen Performances ins Finale. Für den Sieg hat es zwar nicht gereicht, dennoch nutzte die 1,61 Meter kleine Burgenländerin ihre plötzliche Bekanntheit als Sprungbrett für eine Musikkarriere.
Persönliche Nummer
Bereits Ende 2024 setzte „Emma“, so ihr Künstlername, mit ihrer Debüt-Single „Allein sein“ ein erstes Ausrufezeichen. Nun liefert sie mit „Kaputter Käfig“ ihre zweite Single ab und beweist damit einmal mehr, warum sie aktuell zu den spannendsten Newcomerinnen des Landes zählt.
„Mein neues Lied, das ich bei einem Songwriting-Camp in Gmunden mit Unterstützung von Thorsteinn Einarsson, Julia Kautz und Gabriel Geber geschrieben habe, handelt vom Gefühl des Gefangenseins – in Erwartungen, gesellschaftlichen Normen und eigenen Gedanken, die einen daran hindern, Situationen, die sich nicht mehr gut anfühlen, zu verlassen. Das Herz sagt Ja zu Ausbruch und Veränderung, der Kopf nein, aus Angst, die vermeintliche Komfortzone zu verlassen. Es geht also um einen inneren Konflikt, den wohl die meisten Menschen kennen“, so die junge Künstlerin.
Welche Lebenssituation sie konkret zum Schreiben der Nummer inspiriert hat, will Emma für sich behalten: „Jeder soll seine eigene Geschichte hineininterpretieren können.“ Doch eines verrät sie sehr wohl: „Ich habe es aus meinem Käfig noch nicht ganz herausgeschafft. Ein Schäuferl Mut würde noch fehlen!“
Neues Kapitel in Tirol
Apropos Mut. In der Finalsendung der „Großen Chance“ präsentierte sie ihren ersten selbst verfassten Song „Ist das Liebe?“ Zu den Zeilen hatte sie damals eine Person aus ihrem Freundeskreis inspiriert, für die sie mehr empfand. Ob sie ihrer Muse, die bis dahin nichts von Emmas heimlicher Zuneigung wusste, inzwischen ihre Liebe gestanden hat? „Nein, die Gefühle für sie sind wieder verschwunden. Ich bin glücklicher Single und genieße das Studentenleben in Tirol.“
Vergangenen Oktober hat Emma nämlich auf der Fachhochschule Kufstein Sportkultur und Veranstaltungsmanagement inskribiert, um ein sicheres Standbein zu haben, falls es mit der Musik doch nicht klappt. „Ich wohne in einem Einzelzimmer im Studentenheim und fahre nur alle zwei Wochen nachhause. Wenn ich nicht lerne, teste ich Restaurants, fahre mit Freunden an den Hechtsee und treibe mich in der Natur herum. Da fallen mir gleich Ideen für neue Songs ein.“
Die nächsten Singles erscheinen ab Ende April im Monatstakt. Bald sollen sie auch als „Extended Play“ erhältlich sein.
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