Die NASA hat am Mittwoch mehrere Instrumente zur Suche nach Wasser in Richtung Mond geschickt. Die Sonde „Athena“ des Unternehmens Intuitive Machines, hob an Bord einer „Falcon 9“-Rakete von SpaceX ab. Sie soll am Südpol landen und mithilfe von Bohrungen und einer Drohne nach Wassereis suchen.
„Athena“ soll rund eine Woche unterwegs sein und frühestens am 6. März am Berg Mons Mouton im Südpolargebiet des Mondes landen. Die Mission ist dann auf rund zehn Tage angelegt. Der unbemannte Lander ist 4,3 Metern hoch und hat einen Durchmesser von 1,6 Metern. Er soll helfen, Rohstoffe und Wasser auf dem Erdtrabanten zu finden.
Bohrer, Hüpfer und Rover an Bord
Dazu hat „Athena“ unter anderem einen Bohrer, der bis zu einem Meter unter die Mondoberfläche vordringen soll, und ein Massenspektrometer, das flüchtige Stoffe erkennen kann.
Hinzu kommt mit „Grace“ ein kleines Gerät, das in kurzen Flügen quasi über den Mond hüpft. Es soll detaillierte Oberflächenbilder aufnehmen und Krater erkunden. Zudem hat „Athena“ zwei Rover im Gepäck, die über den Mond rollen sollen: „Mapp“ und den sehr kleinen, nur zweirädrigen „Yaoki“.
Firma gelang 2024 erste kommerzielle Mondlandung
Der Firma Intuitive Machines mit Sitz im texanischen Houston war im vergangenen Jahr mit ihrem Lander „Odysseus“ die erste kommerzielle Mondlandung der Raumfahrtgeschichte gelungen.
Mit „Odysseus“ war erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder ein US-Gerät auf dem Mond gelandet. Beim Aufsetzen kippte der unbemannte Lander allerdings um und bekam Schräglage. Daten konnten aber trotzdem gesammelt werden.
Landungen am Mond sind sehr anspruchsvoll
Mondlandungen gelten als technisch höchst anspruchsvoll - und gehen häufig schief. Trotzdem gibt es derzeit weltweit viele Versuche. Erst vor wenigen Wochen waren zwei weitere Lander von den USA aus zum Erdtrabanten gestartet.
Der Lander „Blue Ghost“ des US-Unternehmens Firefly Aerospace soll am Sonntag ankommen, der Lander „Resilience“ des japanischen Start-ups ispace in einigen Monaten.
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