3,2 Prozent im Jänner

Ende für Strompreisbremse treibt Inflation in Höhe

Wirtschaft
24.02.2025 09:38
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Wegfall der strompreisdämpfenden Maßnahmen hat die Inflation im Jänner stark nach oben getrieben. Die Verbraucherpreise waren im Schnitt um 3,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. 

„Das Auslaufen der Strompreisbremse, der Anstieg der Netzentgelte bei Strom und Erdgas und die Anhebung von Erneuerbaren-Förderung und CO2-Steuer haben die Teuerung in Österreich zu Jahresbeginn 2025 steigen lassen“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas in einer Aussendung. Zum Vergleich: Im Dezember 2024 lag die Teuerung nur bei 2,0 Prozent.

Wohnung, Wasser und Energie als Preistreiber
Im Jänner verteuerten sich Lebensmittel laut Statistik Austria etwas mehr als noch im Dezember, dennoch war der Preisanstieg hier im Jänner nur etwa halb so hoch wie die Gesamtinflation. „In der Gastronomie war die Teuerung hingegen fast doppelt so stark wie der allgemeine Preisanstieg“, so der Statistik-Austria-Chef. Wohnung, Wasser und Energie seien mit einer deutlichen Teuerung (durchschnittlich +4,4 Prozent) nach zwölf Monaten wieder der wichtigste Treiber der Inflation im Jahresvergleich gewesen.

Restaurants und Hotels verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat im Schnitt um 5,6 Prozent. Die Preise für Verkehr stiegen um 2,4 Prozent. Nahrungsmittel- und Getränkepreise (alkoholfrei) erhöhten sich um 2,1 Prozent.

Täglicher Einkauf kostete um 3,7 Prozent mehr
Der von der Statistik Austria erhobene Mikrowarenkorb für den täglichen Einkauf verteuerte sich im Jänner im Jahresabstand um 3,7 Prozent. Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe beinhaltet, erhöhte sich um 3 Prozent.

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