Die Mühlviertler ÖVP-Politikerin Johanna Jachs kehrt in den Nationalrat zurück: Der Abgang von Ex-Bundeskanzler Karl Nehammer löst auf der Bundesliste ein Sesselrücken aus. Seinen Platz bekommt Claudia Plakolm, ihr Sitz auf der Regionalliste Mühlviertel geht an die Jungpolitikerin Jachs.
Die Rochade war bisher immer von der politischen Karriere der Mühlviertlerin Claudia Pkaolm abhängig: In der ÖVP ging man davon aus, dass Plakolm, die auch Chefin der Jungen ÖVP ist, einen Platz in der Bundesregierung bekommt. Der Plan der Parteistrategen: Wenn das der Fall ist, wird Plakolms Platz, die über die Regionalwahlliste Mühlviertel ins Hohe Haus einzog, frei – und den würde dann Johanna Jachs bekommen.
Landes-ÖVP gab am Montag grünes Licht
So lange musste die Tochter des früh verstorbenen Freistädter Bürgermeisters Christian Jachs aber nicht warten. Durch den Rücktritt von Karl Nehammer wird Jachs‘ Platz früher frei, weil Plakolm auf der Bundesliste nachrückt. Formell wird das alles bei der morgigen Sitzung des Nationalrats in Wien. Die Landes-ÖVP gab dafür jedenfalls schon am Montagabend grünes Licht.
Oberösterreichs ÖVP-Obmann und Landeshauptmann Thomas Stelzer sagt: „Ich gratuliere Johanna Jachs herzlich zu ihrem neuerlichen Einzug in den Nationalrat. Es freut mich sehr, dass Oberösterreich nun mit einer weiteren starken Stimme im Parlament vertreten ist. Sie ist Oberösterreicherin mit Herz und Seele, engagiert sich mit höchstem Einsatz für die Menschen und das Land und stellt stets eine Politik des Miteinanders in den Mittelpunkt ihrer Arbeit“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Und weiter: „Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Hohen Haus, ihrer offenen und kommunikativen Art sowie dem ausgeprägten Gespür für die wichtigen Themen wird Johanna Jachs auch in Zukunft ein wichtiges Sprachrohr der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher in Wien sein. Ich wünsche ihr für diese Aufgabe viel Erfolg alles erdenklich Gute.“
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