Für das östlichste Bundesland ist die Abschaffung besonders schmerzhaft. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil spricht von einer „indirekten Steuererhöhung“.
Das nun präsentierte schwarz-blaue Sparpaket bringt auch das Ende des Klimabonus mit sich. Am meisten sind das Burgenland und Kärnten davon betroffen, da diese Bundesländer die höchsten Pro-Kopf-Beträge erhalten haben. Im Burgenland waren es 253 Euro.
3,9 Prozent für das Burgenland
In Relation zur Gesamtsumme bekam das Burgenland allerdings nur „Brösel“. Von den knapp 2 Milliarden Euro, die der Klimabonus insgesamt kostete, gingen lediglich 76 Millionen Euro – als 3,9 Prozent – in das östlichste Bundesland. Niederösterreich erhielt mit 20 Prozent und fast 400 Millionen Euro am meisten.
„Schlag ins Gesicht“
Wenig überraschend sorgt die Abschaffung des Bonus für Empörung. „Einerseits wird offenbar, entgegen aller Ankündigungen, die CO-Besteuerung nicht zur Gänze abgeschafft, andererseits aber der als Kompensation eingeführte Klimabonus gestrichen. Das ist eine indirekte Steuererhöhung, die burgenländische Arbeitnehmer und Familien mit über 1000 Euro jährlich belasten kann – ein Schlag ins Gesicht aller Betroffenen“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.


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