Es geht weiter bergauf für die lange spielfreien und ans Tabellenende der Alps Hockey League gerutschten Red Bull Juniors. Nach dem Derby-Erfolg gegen die Zeller Eisbären holten die Levijoki-Boys auch in Sisak das Punktemaximum, enteilen damit dem Tabellenkeller. Indes siegten die Eisbären in Meran 4:0.
Wie schon gegen Zell am Dienstag brauchte es auch diesmal das Auge von Leon Kolarik, um den Torbann zu brechen. Nach torlosem Startdrittel traf der Dienstagsdoppelpacker nach Zuspiel von Jakob Schnabl schon nach 22 Sekunden zur Führung. Die Kroateb schlugen aber durch Bronte zurück (27.). Da Paul Vinzens in Überzahl erneut die Führung der Jungbullen herstellte, waren aber die Weichen alsbald auf Sieg gestellt. Es dauerte freilich bis ins Finish, ehe der in trockenen Tüchern war. Erst erhöhte Adrian Gesson auf 3:1 (58.), ehe Sisak alles auf eine Karte setzte und den Keeper vom Eis nahm. Doch: Torhüter Valentin Ankirchner setzte den Puck ins leere Tor und fixierte den zweiten Sieg der Juniors in Folge.
„Das war heute ein sehr gutes Spiel von uns. Wir sind mit viel Selbstvertrauen aufgetreten und konnten das Spiel kontrollieren. Diesen Schwung haben wir aus dem Sieg gegen Zell am See mitgenommen“, fand der zufriedene Cheftrainer Teemu Levijoki. Mit dem Sieg ging es somit wieder einen Schritt vorwärts. Da die Nachzügler Gröden (5:7 gegen Kitzbühel) und Bregenzerwald (4:6 in Wipptal) jeweils verloren, liegen die Jungbullen bei zwei Spielen weniger nun schon vier Punkte vor Erstgenannten auf dem zehnten Rang.
Shutout für Zimmermann
Indes kehrten die am Dienstag enttäuschten Zeller auf die Siegerstraße zurück. Beim 4:0 in Meran feierte Goalie Max Zimmermann sein viertes Shutout in der laufenden Saison. Nach dem 1:0 im Mitteldrittel durch Lindner (22.) brachte ein Doppelschlag binnen 18 Sekunden die Vorentscheidung: Erst traf Geburtstagskind Wilfan in Überzahl, dann auch Putnik. Als Draufgabe machte Widhalm (60.) noch den Deckel drauf.
Damit steht fest, dass die Pinzgauer für die Playoffs planen können. Neben Leader Ritten (5:2 in Cortina) steht auch Jesenice fix in der Masters Round, weil Sisak den Juniors unterlag. Das Toptrio kann somit fürs Viertelfinale planen. Max Wilfan resümierte: „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung und wir hatten ein sehr solides Auswärtsspiel, in welchem wir die „Null“ halten konnten. Unsere Chance haben wir im Powerplay genutzt und konnten so den Einzug in das Viertelfinale bereits jetzt fixieren!“
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