Unschlüssig, was du nach der Matura machen möchtest? Oder auf der Suche nach einer Alternative zum Bundesheer? Dann könnte das freiwillige Umweltjahr deine Antwort sein!
Es kommt oft vor, dass man nach der Matura nicht weiß, was man machen möchte. Oder, dass man als Bursch eine Alternative zum Bundesheer sucht. Ist man gerne in der Natur, wäre hier das freiwillige Umweltjahr eine Option.
Im Burgenland gibt es vier verschiedene Einsatzstellen für interessierte Jugendliche ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Zum einen wären hier der Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel und die Biologische Station in Illmitz und zum anderen die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland in Pinkafeld und der Verein zur Förderung des Naturparks Rosalia-Kogelberg in Rohrbach bei Mattersburg. (Mehr Infos dazu unter jugendumwelt.at)
Julian Fözö aus dem Kamptal in Niederösterreich hat sich dafür entschieden, sich beim Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel zu bewerben.
„Ich hatte es bereits im Sommer 2022 versucht, damals habe ich aber keinen Führerschein gehabt und bin abgelehnt worden“, erzählt der 20-Jährige. Inzwischen ist er stolzer Besitzer der Fahrerlaubnis, weshalb er sich noch einmal bewerben wollte und zufällig auf das freiwillige Umweltjahr gestoßen ist. „Dass es auch noch Ersatz für das Bundesheer ist, ist für mich perfekt“, schildert er. „Und diesmal bin ich auch genommen worden.“
Vier Burschen sind es heuer, die ihr freiwilliges Umweltjahr im Nationalpark absolvieren. Julian ist in der Forschung am Apetloner Hof untergebracht, einer beim Naturraummanagement und zwei Burschen sind im Informationszentrum des Nationalparks beschäftigt.
„Wir als Nationalpark sind seit etwa 2020 bei dem Projekt dabei“, so Harald Grabenhofer, der Leiter der Forschungsabteilung. Er hält viel von dem Projekt.
„Natürlich kommt es auf jeden einzeln an, wo man ihn einsetzen kann. Aber nachdem sich die jungen Leute selbstständig bei uns bewerben, ist schon einmal davon auszugehen, dass sie Interesse und Freude daran haben, in unsere Arbeit hineinzuschnuppern“, schmunzelt er. Julian ist derzeit dabei zu erheben, wie viele Kraniche sich bei uns aufhalten und er bearbeitet die Fotodatenbank, um Bilder zu beschlagworten und sie so leichter findbar zu machen.
Und was ist nötig für den Job? „Ein gewisses Maß an Selbstständigkeit und natürlich Interesse an Natur und Umwelt“, meint Grabenhofer.
Seit 15. November des Vorjahres kann man sich übrigens für das Freiwilligenjahr 2025/26 bewerben. Mehr Infos unter jugendumwelt.at
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