Boote gekentert
Schiffsunglück vor Tunesien fordert 27 Todesopfer
Vor der Küste von Tunesien hat sich ein Schiffsunglück ereignet. Unweit der Kerkennah-Inseln wurden laut Angaben der Behörden des afrikanischen Landes die Leichen von 27 Migranten, die versucht hatten, die italienische Küste zu erreichen, gefunden.
83 Menschen wurden gerettet, wie der Regionaldirektor des Zivilschutzes der Hafen- und Industriestadt Sfax mitteilte. Er wies darauf hin, dass fünf der Geretteten in das Regionalkrankenhaus Slim Hadri gebracht wurden.
Nationalgarde und Zivilschutz als Retter
Die Rettungsaktion durch Einheiten der tunesischen Nationalgarde und des Zivilschutzes fand drei Seemeilen (rund 5,5 Kilometer) vor den Kerkennah-Inseln statt.
Insgesamt befanden sich 110 Migranten an Bord von zwei Booten, von denen eines kenterte und das andere sank.

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