WAC-Defensivmann Chibuike Nwaiwu gilt am Fußballrasen als „harter Hund“ – abseits davon hat er aber ganz offensichtlich ein weiches und großes Herz! Denn seine Heimatgemeinde Rumuokwurusi stattete er zu Weihnachten mit Essen für Witwen und WAC-Dressen für Freunde aus. Im Gespräch mit der „Krone“ erklärt er, warum. . .
Auf dem Fußballrasen ist Chibuike Nwaiwu von den Gegner gefürchtet, ein beinharter Defensivmann, mit seinem 1,93 Metern auch optisch eine Urgewalt. Abseits davon hat der Abräumer des WAC aber offensichtlich ein ganz, ganz weiches und großes Herz!
Mehr als 30 Trikots gekauft
Denn an seinem letzten Tag in Österreich vor der Bundesliga-Winterpause kaufte der 21-Jährige mehr als 30 Vereinstrikots in der eigenen Geschäftsstelle, gab dabei über 1000 Euro aus. Um dann seine nigerianisches Heimatgemeinde Rumuokwurusi glücklich zu machen!
„WAC Family“
Mit dem Titel „WAC Family“ postete der Afrikaner stolz ein Bild auf Instagram, das ihn mit seinen Freunden – allesamt in den von ihm ausgehändigten Wolfsberger Klubdressen – zeigt.
Essen für 100 Witwen
Doch nicht nur das! „Ich habe Essen für die Witwen hier gekauft. Zehn Kilo Reis, einen Korb voller Obst, Öl, Tomatenmark, Nudeln und Gewürze. Zur Weihnachtszeit will sich hier jeder immer etwas Gutes tun – und ich dachte mir, die Witwen brauchen solche Geschenke am ehesten. Insgesamt 100 Frauen konnte ich helfen – sie waren wirklich richtig happy, das lässt mich dann auch strahlen“, erzählt Nwaiwu der „Krone“.
Hier das Fußballspielen gelernt
Insgesamt drei Wochen Heimaturlaub gönnt sich der spendable Sportsmann. „Ich habe hier in Rumuokwurusi Weihnachten mit meinem Liebsten gefeiert, bin hier aufgewachsen, habe hier auch mit dem Fußballspielen begonnen. Es ist eine Gemeinde mit 60.000 Einwohnern“, sagt „Chibi“, wie in seine Wolfsberger Kollegen liebevoll nennen.
Bis zum 3. Jänner kann der Nigerianer – dessen Land mit 230 Millionen Einwohner weltweit jenes mit der sechstgrößten Bevölkerung ist – noch Temperaturen bis zu 32 Grad genießen. Dann aber bittet WAC-Cheftrainer Didi Kühbauer wieder zum Trainingsauftakt – und von da an drücken dann wohl auch viele im afrikanischen Rumuokwurusi den „Wölfen“ die Daumen.
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