Kurz vor Weihnachten sperrt in der Welser Gortana-Passage noch ein neuer Italiener auf. Im Da Tano dürfen sich die Gäste nicht nur über italienisches Flair freuen. Sie begeben sich auch auf eine Reise in die Vergangenheit. Gekocht wird nach Oma-Art. „Retro“ ist auch die Einrichtung des Lokals.
In der ersten Etage der Gortana-Passage in Wels haben italienische Restaurants eine lange Tradition. Ab Mittwoch, 18. Dezember, lebt das „dolce vita“ wieder hoch: Das Da Tano öffnet die Pforten. Der Name war vorprogrammiert. Er leitet sich von der Kurzform von Pizzakoch Gaetano ab. Seit zehn Jahren lebt der in Manduria (Apulien) aufgewachsene „Tano“ mittlerweile in Wels.
Zusammenarbeit mit Gastro-Pärchen
Nun lädt der 42-Jährige gemeinsam mit dem in der Welser Gastro-Szene bestens bekannten Pärchen Hülya und Patrick Balange die Gäste zu einer kulinarischen Reise in seine Heimat. „Ich koche nach Oma-Art“, verrät der Italiener. Die Pizza wird im Holzofen gebacken. „Nach original neapolitanischem Rezept“, so der Koch. Der Teig muss mindestens 48 Stunden reifen und die Tomatensauce gekocht sein. Der Rand muss dick und luftig werden. Die Zubereitung von frischer Pasta war für den stolzen Italiener mehr als nur Pflicht. „Das muss sein“, lächelt der Südländer.
Abschied aus Nacht-Gastro
Der „Krone“ verriet er vorab auch schon die Spezialität des Hauses: Trüffel-Pasta aus einem Parmesan-Laib. Mit der Restaurant-Eröffnung beginnt auch für die Familie Balange ein neuer Lebensabschnitt: „Wir verabschieden uns damit von der Nacht-Gastro. Endlich können wir schon vor Mitternacht die Sperrstunde einläuten“, erzählt das Pärchen, das für das Nachtlokal Wildwechsel noch immer einen Nachfolger sucht.
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