Ein Achtjähriger aus einem Ort nahe Linz hatte am Schulweg eine Box mit seinen wertvollsten Sammelkarten verloren. Nach dem Artikel meldeten sich „Krone“-Leser aus ganz Österreich mit Glückwünschen. Fünf gingen sogar weiter: Sammlerinnen und Sammler bzw. ihre Eltern und Großeltern boten an, dem Bub Karten zu schenken.
Fast jeder kennt dieses Gefühl: Wie ein Schlag in die Magengrube kommt es einem vor, wenn man etwas verloren hat, das einem viel bedeutet. Noch schlimmer ist das bei Sachen, die man nicht so einfach wiederbeschaffen kann. Genau so ist es einem Bub (8) aus Lichtenberg bei Linz ergangen – er wollte seine besten Pokémon-Sammelkarten mit in die Schule nehmen, ließ aber seine Sammelbox an der Bushaltestelle stehen. Trotz aller Bemühungen der Familie tauchte sie nicht mehr auf.
Viele haben ähnliches erlebt
Nach dem „Krone“-Bericht am Freitag gab es viel Mitgefühl seitens unserer Leser. „Meine Pokémon- und Yu-Gi-Oh-Sammlung wurde mir aus dem Schulspind gestohlen“, kommentierte ein Leser. Seine wertvollen Karten seien nie wieder aufgetaucht, dem Achtjährigen wünscht er mehr Glück. „Ist mir vor 20 Jahren selbst passiert. Heute weine ich noch meinen Karten nach. Alles Gute dem kleinen Mann!“, so ein anderer Kommentator.
Eine Leserin wünschte dem Bub „ein Weihnachtswunder, dass dem kleinen Bub wieder ein Lachen ins Gesicht zaubert“, während eine andere die Parallele zu einem ähnlichen Fall zog: „Hoffentlich gibt es ein kleines Weihnachtswunder, genauso wie ich es bei Großvaters Adventkalender erhoffe. Frohe Weihnachten, kleiner Mann!“
„Verlernt, was für Achtjährige wichtig ist“
Vereinzelte Meldungen, wonach verlorene Spielkarten keinen Bericht wert seien, wies ein einfühlsamer Leser zurück: „Ich glaube, wir sogenannten ,Erwachsenen‘ haben verlernt, was für achtjährige Jungs wichtig ist. Märchen, Christkind, Feen, das Sammeln von Panini-Fußballstickern oder eben Spielkarten. Lieber junger Mann: Ich wünsche dir von Herzen, dass du deine Pokémon-Karten wieder retour bekommst!“
Fünf Leser wollten Karten schenken
Auch wenn die verlorenen Karten verschollen bleiben, könnte Heiligabend für den Achtjährigen dennoch im Zeichen der kleinen Monster stehen: Fünf Sammler, bzw. deren Eltern oder Großeltern, meldeten sich noch am Freitag in der Redaktion, um dem jungen Fan Karten aus ihren eigenen Kollektionen zukommen zu lassen.
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