Seit Juni dieses Jahres wurde der Betrug mit der angeblichen Krypto-Währung „LoopX“ am Linzer Landesgericht in zahlreichen Terminen verhandelt. Am Dienstag waren noch der Fünft- und Siebtangeklagte an der Reihe. Für den einen gab‘s einen Freispruch, der andere muss drei Jahre und drei Monate hinter Gitter.
Am Landesgericht Linz ging am Dienstag der Prozess um den großangelegten Krypto-Betrug „LoopX“ in die letzte Runde. Fünf Mitangeklagte wurden bereits rechtskräftig verurteilt. Übrig blieben der 36-jährige Besitzer einer Werbeagentur, der als IT-Experte mitgearbeitet hatte, und ein neues Gesicht: ein Grazer Immobilienmakler, der die erworbenen Krypto-Token während eines Thailand-Urlaubs mit einem Mitangeklagten an die Käufer verteilte.
„Belastet mich sehr“
Das gab er auch zu, von dem dahinterliegenden Betrug wollte er aber nichts gewusst haben. Reumütiger trat der Werbeunternehmer, der aus der Haft vorgeführt wurde, auf: „Daran habe ich noch sehr lange zu knabbern, dass Leute meinetwegen viel Geld verloren haben“, rang er mit den Tränen. Ein großer Verlust auch für ihn, denn das über zwei Jahrzehnte aufgebaute Geschäft mit der Agentur sei sehr gut gelaufen.
Haftstrafe und Freispruch
Aber alle Reue und Offenheit waren vergeblich: drei Jahre und drei Monate muss der 36-Jährige in Haft, zudem muss er seinen Gewinn von einer halben Million abgeben. Der 34-jährige Siebtangeklagte hingegen wurde freigesprochen, beide Urteile sind rechtskräftig.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.