„Krone“ kennt Tarife

Ab 2025 wird Parken in Ostbucht kostenpflichtig

Kärnten
23.11.2024 12:00

„Die Situation ist dramatisch!“ – SP und Freiheitliche boxen im Klagenfurter Stadtsenat Parkgebühren beim Strandbad durch.

Mit einem Minus von 35 Millionen Euro kann Klagenfurt kein Budget für 2025 aufstellen, so gilt ab Jänner die Zwölftelregelung. Wie es aussieht, wird am Dienstag beim Stadtsenat mit den Stimmen der SP und FP das Parkraumkonzept für die Ostbucht beschlossen. Ein Tagesticket soll vier Euro kosten, der Tarif für eine Stunde beträgt einen Euro. Dieses Projekt soll 1,2 Millionen Euro ins Stadtbudget spülen. Bürgermeister Christian Scheider (TK) ist dagegen, will einen Bonus für Stammgäste. Das lehnt die SP aber ab.

So viel soll das Parken künftig kosten
„Die Situation ist dramatisch“, sagt Vizebürgermeister Ronald Rabitsch (SP). Im Vorjahr fuhren zwischen Juni und August 350.000 Autos in die Ostbucht, jährlich geht man von 930.000 Pkw aus. „Es ist ein wichtiger Schritt“, sagt FP-Stadträtin Sandra Wassermann. „Wir haben die Busse so gut ausgebaut, dass alle auch mit Öffis ins Strandbad fahren könnten.“

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