Vorsicht vor „Black Friday“-Angeboten. Der Konsumentenschutz des Landes Burgenland rät beim Shopping im Internet zur Vorsicht. Die Überraschungen können oft böse und teuer werden.
Die Jagd nach Schnäppchen im Internet kann für Kunden oft zum teuren Spaß werden. Am 29. November ist wieder „Black Friday“ und dann locken Online-Plattformen – meist die ganze Woche – mit unschlagbaren Angeboten und verlockenden Rabatten.
Betrüger unterwegs
Die „Black Friday Week“ ist aber auch die Hochzeit von Betrügern, die sich mit Fake-Onlineshops bereichern wollen. Bewertungen prüfen und damit feststellen, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt oder nicht, zahlt sich definitiv aus, heißt es von der Abteilung für Konsumentenschutz. Besonders dreist agieren Händler, die vor dem „Black Friday“ die Preise anheben, um danach ihren Kunden einen besonderen Rabatt zu gewähren. Angewendet werden zudem psychologische Tricks, um Menschen zu überstürzten Käufen zu bewegen.
Lassen Sie sich beim Online-Shopping nicht von Anzeigen wie ‘Nur mehr 1 Stück verfügbar’ oder ’Limitierte Stückzahl’ überrumpeln.
Landeshauptmann-Stv. Astrid Eisenkopf
Preise vergleichen
Um zu prüfen, ob die Rabattangebote tatsächlich ein Schnäppchen sind, raten Konsumentenschützer dazu, die Preise auf Websites, wie www.geizhals.at oder www.idealo.at, zu vergleichen. Vorsicht ist hier vor allem im Bereich der Elektronik geboten.
Oftmals werden Vorgängermodelle mit besonderen Rabatten beworben, für die nach den Shopping-Events ohnehin eine Preissenkung geplant ist – das Produkt ist dann Wochen später sogar noch günstiger erhältlich. Achtung heißt es auch, wenn Onlineshops mit zum Beispiel „50 Prozent auf alles“ werben. Oftmals beziehen sich die Rabatte nur auf die vom Händler ausgesuchte Produkte oder bestimmte Produktgruppen. Am „Black Friday“ sind dann zudem bestehende Angebote von einem weiteren Rabatt ausgenommen.
Liste erstellen
Clever shoppen, statt auf Rabatt-Aktionen hineinfallen, kann Kunden besonders beim Geldsparen helfen. Die Kunst besteht auch beim Online-Shoppen darin, die richtigen Angebote zu finden. Wenn man sich vor dem „Black Friday“ eine simple Einkaufsliste erstellt, wird nicht nur das eigene Budget, sondern auch die Umwelt geschont.
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