Das gesamte Burgenland ist jetzt ein „Gebiet mit stark erhöhtem Geflügelpestrisiko“. Was das für die Haltung von Nutzvögel bedeutet.
Wegen des vermehrten Auftretens von Geflügelpestfällen in den vergangenen Tagen wurde die Situation in Österreich neu bewertet. Unter anderem ist seit Dienstag das gesamte Burgenland als „Gebiet mit stark erhöhtem Geflügelpestrisiko“ ausgewiesen.
Geschlossene Vorrichtungen notwendig
Das bedeutet: Geflügel und Vögel sind dauerhaft in Stallungen oder jedenfalls in geschlossenen Vorrichtungen zu halten, die zumindest oben abgedeckt sind, sodass der Kontakt zu wild lebenden Vögeln und deren Kot verhindert wird und zu wild lebenden Wasservögeln ausgeschlossen ist.
Kontakt muss ausgeschlossen werden
Davon ausgenommen sind Betriebe oder Haushalte, in denen weniger als 50 Vögel oder ausschließlich Heimtiere in geschlossenen Räumen und ohne direkten oder indirekten Kontakt zu anderen Vögeln gehalten werden. Weitere Ausnahme: Wenn Enten und Gänse so gehalten werden, dass ein direkter und indirekter Kontakt zu anderen Vögeln ausgeschlossen ist – etwa durch Einsatz von Netzen.
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