In der Salzburger Altstadt stürzte am Samstag ein Felsstück auf ein Fahrzeug. Am Abend sperrte die Berufsfeuerwehr die Gstättengasse, um den Mönchsberg mit einer Drohne samt Scheinwerfer abzufliegen. An der Stelle starben 1669 mehr als 200 Salzburger bei einem Felssturz.
Nichts geht mehr in der Gstättengasse in Salzburg. Am frühen Samstagabend sperrte die Berufsfeuerwehr den Anton-Neumayr-Platz teilweise. Es herrschte möglicherweise Gefahr in Verzug. Am Nachmittag sei ein rund zwei Zentimeter großer Stein auf einem Auto gelandet, heißt es von den Einsatzkräften.
230 Tote vor mehr als 300 Jahren
Um eine mögliche Gefahr zu bannen, rückte die Feuerwehr mit Drehleiter und einer Drohne an. Mitten im Samstagabendgeschehen war die Drohne samt großem Scheinwerfer der Hingucker für viele Passanten. Mit ihr sucht die Feuerwehr den Mönchsberghang nach losem Gestein ab.
Vor mehr als 300 Jahren starben an dieser Stelle 230 Menschen. Damals ging ein gewaltiger Felssturz vom Mönchsberg ab. Er markierte die Gründung der Bergputzer.
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