Nach dem Aus für den digitalen Terminassistenten, mit dem Gregor Pichler, Philipp Baldauf, Philipp Jahoda und Simon Kapl den Sprung in die Selbstständigkeit wagten, spielen sie nun ihre Gründer-Erfahrung als Tech-Dienstleister aus. Und dieses Know-how steht hoch im Kurs: So setzen etwa Red Bull und der LASK auf die Firma aus Linz.
Links neben dem Desinfektionsspender hängt die Übersichtstafel, welche Firmen im zweiten Stock des Neue-Werft-Gebäudes in der Hafenstraße in Linz untergebracht sind, rechts davon sind Bilder mit knallbunten Figuren montiert. Auf der anderen Wand ist in roten Lettern „discover & create“ geschrieben. Sich immer wieder neu entdecken und gestalten – das machen auch Gregor Pichler, Philipp Baldauf, Simon Kapl und Philipp Jahoda, die hier auf der anderen Seite des Gebäudes ein Büro für ihr Team von „Ahoi Kapptn!“ eingerichtet haben.
Mit digitalem Terminassistenten fing alles an
Im Rahmen ihres Mobile-Computing-Studiums an der Fachhochschule OÖ in Hagenberg entwickelte das Quartett die Idee zu einem digitalen Terminassistenten, den sie zuerst myAlfred nannten, ehe er später in Butleroy umbenannt wurde. Und obwohl die Gründer ihren Software-Butler 2020 aus wirtschaftlichen Gründen quasi in die Pension schickten und die ganze Energie seither in „Ahoi Kapptn!“ fließt, sind die Wurzeln im Firmennamen noch sichtbar: Der lautet nämlich Butleroy GmbH.
„Hatten Höhen und Tiefen“
„Wir haben sehr grün hinter den Ohren gestartet, haben sehr viele Fehler gemacht, wir hatten Höhen und Tiefen – genau diese Learnings bringen wir jetzt ganz stark in die Kundenprojekte hinein“, betont Gregor Pichler. Was „Ahoi Kapptn!“ genau macht? Der Tech-Dienstleister sieht sich als Sparringpartner für Firmen, genießt das Vertrauen von Red Bull, Rotax, vom ÖFB, vom LASK oder von Florian Gschwandtner, der bei seiner 100-Push-Ups-App auf das Know-how der Firma aus Linz zurückgriff.
„Wir haben uns auf Premium-Individualsoftware spezialisiert“, erklärt Pichler. Dabei geht’s nicht nur um Konzept, Design und Umsetzung, sondern man denkt auch intensiv darüber nach, wie Wachstum gefördert werden kann. „Da entwickeln sich ein nahes Verhältnis mit großem Vertrauen und langfristige Partnerschaften“, so Baldauf.
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