Seit dem Jahr 2020 gibt es in Zagersdorf kein Gasthaus mehr. Während gerade ein neues Gemeindewirtshaus gebaut wird, tüftelt ein anderer Gastronom bereits an der Speisekarte.
Zwanzig Jahre lang betrieb Otmar Eisner ein gut gehendes Heurigenrestaurant in Zagersdorf. Mit Ausbruch der Pandemie, den Lockdowns und der schwierigen Suche nach geeignetem Personal wurde alles schwieriger. Deshalb sperrte der 53-Jährige im Vorjahr zu und bewirtete seither nur noch geschlossene Gesellschaften. Bald kann in seinem Lokal mit Schanigarten wieder nahezu täglich gespeist werden: „Ich habe mich entschieden, die Räumlichkeiten meines Gasthofes an Claudiu-Constantin Cozan zu verpachten. Er ist Koch und wird hier ab Jänner 2025 österreichische und internationale Küche anbieten“, verrät Eisner.
Breitgefächertes Angebot
Neben Pizza, Pasta, Burgern und Grillspezialitäten möchte der 33-Jährige, dessen Eltern und Frau im Restaurant mitarbeiten werden, auch klassische Fleisch- und Fischgerichte, Suppen, Salate, Vegetarisches und Desserts auf seine Speisekarte setzen. „Außerdem wird es von Montag bis Samstag Tagesmenüs geben und von Donnerstag bis Samstag Hausmannskost und internationale Schmankerl. Auf Wunsch werden wir auch nachhause zustellen“, sagt der Vater von zwei Kindern, der Zagersdorf über seinen Cousin kennt, der hier wohnt.
Wettbewerb
Auch Cozan selbst will sich mit seiner Familie im Dorf ansiedeln. Ob er mit seinem Restaurant dem neuen Gemeindewirtshaus, das im Herbst 2025 eröffnet werden soll, Konkurrenz machen will? „Nein. Wir möchten nur jetzt schon leistbare Küche anbieten. Außerdem ist es immer gut, Auswahlmöglichkeiten zu haben.“
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