Der Ex-Altacher Daniel Nussbaumer ist nach einer langwierigen Verletzung zwar noch nicht ganz fit, aber endlich auf dem Wege der Besserung. In Portugal ist der Bregenzerwälder nicht mehr glücklich, könnte sich eine Rückkehr in die Heimat gut vorstellen.
Ganze 822 Tage lang dauerte die Spielpause von Daniel Nussbaumer nach einer Verletzung im linken Sprunggelenk. Weil sich bei einer Operation ein Keim im Knorpel „einnistete“, traf es den Langenegger besonders hart. Dass er zuletzt kaum zum Spielen kam, stört den bald 25-Jährigen nicht: „Mein Ziel war und ist, wieder völlig fit zu werden, noch reichte es nicht immer für volle Trainingseinheiten.“ Trotz des bis Sommer 2025 laufenden Vertrags beim portugiesischen Zweitligisten Académico Viseu will der Ex-Altacher schon im Winter zurück in die Heimat.
„Es wäre quasi ein Neustart nach den schwierigen Jahren“, sagt Nussbaumer. Wohin die Reise gehen soll, weiß er selbst noch nicht, sein Berater Nino Vrenezi schaut sich in Österreich, Deutschland und in der Schweiz um. Ob sein Ex-Klub Altach ein Thema ist? „Für mich immer, aber ich glaube, es wäre zu früh, ich werde wohl in einer niedrigeren Liga wieder Spielpraxis sammeln müssen“, meint Nussbaumer. Dann aber sei alles möglich. Kontakt zu Altach hat er nur noch zu Christoph Längle. „Bis auf Legende Mario Mayer hat sich in Altach auf allen Positionen vieles verändert, Trainer und Sportdirektoren wurden zuletzt mehrfach ausgewechselt.“
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