„Niemand soll in der Kälte draußen bleiben müssen“, so die Caritas. Bis Ende März nächsten Jahres ist das Kältetelefon wieder in Betrieb. Im Vorjahr nahmen 38 Menschen die Hilfe an.
Jene Menschen, die ein Dach über dem Kopf und im Idealfall ein Auto vor der Tür stehen haben, ärgern sich bei Minusgraden, wenn sie das Eis von den Scheiben kratzen müssen. Andere Menschen haben weitaus größere Sorgen, etwa jene, die – aus welchen Gründen auch immer – auf der Straße schlafen müssen.
Bis Ende März in Betrieb
Viele Passanten wollen den akut Obdachlosen helfen, wissen aber nicht recht, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie im Winter das Schlaflager im Freien sehen. Aus diesem Grund ist bis 31. März wieder das Caritas-Kältetelefon in Betrieb. „Wenn Sie einen obdachlosen Menschen bemerken und rasch und unkompliziert helfen möchten, sprechen Sie ihn an und fragen, ob Hilfe benötigt wird. Dann rufen Sie bitte an“, so der Appell von Caritas-Direktorin Melanie Balaskovics. „Niemand soll in der Kälte draußen bleiben müssen!“
Dach über dem Kopf
Ist der Aufenthaltsort der Person bekanntgegeben worden, suchen Sozialarbeiter den Schlafplatz auf. Dort bieten sie individuelle Hilfe an und verteilen Schlafsäcke, beraten die Menschen oder bringen sie in eines der Notquartiere. In der Caritas Notschlafstelle in Oberwart sowie dem ZufluchtsRaum und ZufluchtsDorf in Eisenstadt erhalten obdachlose Menschen ein Dach über dem Kopf auf Zeit und einen warmen und geschützten Rahmen, um sich von den Strapazen der Straße erholen zu können.
Das Kältetelefon der Caritas ist sieben Tage die Woche von 8 – 22 Uhr besetzt: 0676-837 30 322
Alleine von November 2023 bis Ende März 2024 gab es im Burgenland 48 Hinweise von Passanten via Kältetelefon der Caritas. 38 Menschen in Not nahmen die Hilfe der an und fanden somit Schutz vor der Kälte.
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