Seit Jänner wird ein Österreicher (45) in Manila, der Hauptstadt der Philippinen, vermisst. Die Schwester befürchtet das Schlimmste. Ihr Anwalt warnt vor einer mafiösen Bande, die Leute mit chinesischen Wurzeln nach Asien lockt, um Lösegeld zu erpressen.
Die Schwester des mutmaßlichen Opfers – eine in Salzburg lebende Österreicherin mit chinesischen Wurzeln – hatte sich verzweifelt an Anwalt Stefan Rieder gewandt: Weil sie um das Leben ihres Bruders fürchtet. Der Österreicher, der im deutschen Düsseldorf lebte, wird seit dem 18. Jänner vermisst. Der Verdacht: Er soll entführt und womöglich getötet worden sein. „Die Unsicherheit über den Verbleib des Bruders zehrt an ihr“, weiß Rieder.
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