Es ist ein Problem, das eigentlich alle Kärntner Städte betrifft: leer stehende Geschäftsflächen in den Innenstädten. Im Kampf gegen diesen trüben Anblick setzt die Herzogstadt St. Veit auf unterschiedliche Mittel.
Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt von St. Veit stößt man unweigerlich auf einige Schaufenster, in denen keine Waren angepriesen werden – Leerstände sind auch in der Herzogstadt ein großes Problem. Teilweise sind Geschäfte in die Peripherie abgewandert, manche mussten aus wirtschaftlichen Gründen zusperren.
Doch in einem Eckgeschäft wird das KI-Symposium beworben. „Wenn es Veranstaltungen in der Stadt gibt, wie das Symposium oder den Wiesenmarkt, werden dafür eben auch Leerstände genutzt“, erklärt Bürgermeister Martin Kulmer. „Wir arbeiten da eng mit den Eigentümern zusammen, bringen ein bisschen Leben in die Schaufenster.“ Doch die Stadt denkt zum Glück auch langfristiger und sagt den Leerständen den Kampf an.
„Mit Unterstützung durch den Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds gibt es bald wieder einen Pop-up-Store-Wettbewerb“, betont Kulmer. „Der Start für die Anmeldungen wird noch heuer starten.“
Mit dieser Initiative steht St. Veit nicht allein da – über diese Wettbewerbe gelingt es immer wieder, neue Geschäfte in die Innenstädte zu bekommen und dort für frischen Wind zu sorgen. Der KWF unterstützt die Projekte schon im Vorfeld, die besten bekommen auch ein Preisgeld. Zusätzlich übernehmen die Städte für bis zu sechs Monate einen Teil der Miete.
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