Vorarbeiten im denkmalgeschützten Gebäude abgeschlossen. Hallenbad Neusiedl am See wird ab Dezember ausgebaut.
In der Causa rund um das seit vier Jahren wegen Einsturzgefahr gesperrte Hallenbad in Neusiedl am See zeichnet sich eine Lösung ab. Eigentlich hätten die Baumaschinen bereits anrollen sollen. Dementsprechende Pläne des Landes, welche den Bau eines Hotels, eines Restaurants und einer neuen Schwimmhalle mit 25-Meter-Bahnen umfassten, wurden 2022 präsentiert. Die Teuerung und die schwierige Ausgangslage mit dem Denkmalschutz verzögerten das Projekt jedoch.
Ab Dezember soll das in den 1970er-Jahren errichtete Gebäude jetzt aber umfassend saniert und ausgebaut werden, teilte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit. Intensive Gespräche zwischen Land und dem Bundesdenkmalamt seien abgeschlossen worden, die behördlichen Unterlagen wurden bereits eingereicht. „Der Standort wird damit nicht nur runderneuert und nachhaltig abgesichert, sondern noch aufgewertet“, betont Doskozil. Details will man beim Spatenstich Anfang Dezember präsentieren.
Böhm: Hallenbad unverzichtbar für die Stadt
Begrüßt wird die Sanierung auch von Bürgermeisterin Elisabeth Böhm (SPÖ): „Das Hallenbad ist eine unverzichtbare Institution für die Stadt und den gesamten Bezirk, und dieser Stellenwert wird nun weiter gestärkt. Die Modernisierung des Hallenbades ist ein wertvoller Schritt, der Neusiedl am See sowohl wirtschaftlich als auch touristisch weiter voranbringen wird.“
Investitionen auch im Hallenbad Pinkafeld
Baldige Neuigkeiten kündigt man aus dem Büro von Landesrat Heinrich Dorner auch im Bezug auf das Hallenbad Pinkafeld an. Die Gespräche über eine Übernahme seien kurz vor dem Abschluss.
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