Bei Routinekontrolle

Internationaler Edelsteindieb in Kärnten gestoppt

Kärnten
13.10.2024 11:47
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Bei einer Routinekontrolle der Fremdenpolizei ging den Kärntner Beamten in Lavamünd ein international gesuchter Krimineller ins Netz. Für den Serben klickten sofort die Handschellen und er wurde in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

Die Beamten der Fremdenpolizei Klagenfurt führten am Samstagnachmittag im Ortsgebiet von Lavamünd Routinekontrollen durch, als die einen bosnischen Wagen stoppten. „Der Lenker und der Beifahrer, beide serbische Staatsbürger, konnten sich ordnungsgemäß ausweisen“, heißt es seitens der Landespolizeidirektion Kärnten. Auf dem Rücksitz befand sich ein vermeintlicher Kroate, der versuchte, die Beamten mit gefälschten Ausweisdokumenten zu täuschen.

Doch den Beamten fiel der Schwindel sofort auf. Wie es sich herausstellte, handelt es sich um einen 52-jährigen Serben, der von einem deutschen Gericht mittels EU-Haftbefehl gesucht wird. 

Edelsteine im Gepäck versteckt
Bei der weiteren Durchsuchung des Serben konnten die Beamten neben Einbruchswerkszeuge und suchtgifthaltigen Tabletten auch acht Edelsteine finden. „Laut derzeitigem Erkenntnisstand dürften die Edelsteine von einem Einbruch in Kroatien beziehungsweise Serbien stammen“, teilt die Polizei mit. 

Während Lenker und Beifahrer gegenüber den Beamten angaben, dass sie die gesuchten Verbrecher in Serbien als Autostopper mitgenommen haben, klickten für den 52-Jährigen die Handschellen und die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ordnete die sofortige Einlieferung in die Justizanstalt Klagenfurt an.

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