Jedes zweite Kind nimmt erst in der Schule die erste Mahlzeit des Tages ein. Ein Buffet-Check soll jetzt dafür sorgen, dass gesünderes Essen angeboten wird. Aber gibt es überhaupt noch genug Schulbuffets?
Die Zahlen sind ernüchternd: Jeder zweite Schüler ab zehn Jahren frühstückt zu Hause nicht. Der erste Hunger kommt dann in einer Pause. Und es wird oft zu ungesunden Snacks wie Leberkäse-Semmel und Co. gegriffen. Die Getränke sind in vielen Fällen wahre Zucker-Bomben, süße Snacks viel zu verlockend.
„Gesundes Angebot beim Pausenverkauf ist an vier von fünf Schulen nicht gesichert“, schlägt die Vorsorge-Initiative SIPCAN in einer neuen Studie Alarm. Schulbuffets werden nun einem Check unterzogen. Die Ernährungsexperten rund um den Vorstand und Internisten Friedrich Hoppichler beraten die Schulen, die Firma Novo Nordisk unterstützt.
Neuer Check für Schulbuffets
100.000 Kinder profitierten davon im vergangenen Schuljahr. Bestes Beispiel: Beim Buffet am BORG an der Salzburger Akademiestraße, das jetzt die Lebenshilfe betreut, wurde einiges umgekrempelt. „Unser Angebot erfüllt nun 93 Prozent der Kriterien“, so Direktor Florian Wachter. Süße Snacks sind nicht ganz tabu, aber kleiner. Dunkles Brot ist gesünder als helles.
Schulbuffets werden in der Regel von eigenen Betreibern, Schulwarten oder über Bäckereien betreut. Das Land Salzburg unterstützt die Checks ab kommendem Semester mit 20.000 Euro.
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