Spielwaren Beyerl auf der Landstraße hat bereits mit September geschlossen, mit Jahresende folgt – wie berichtet – auch Logo in der Stockhofstraße 5, wo ab Montag der finale Endspurt mit dem großen 50-Prozent-Abverkauf startet.
„Ich hätte es wahnsinnig gerne auch noch die nächsten 20 Jahre gemacht, aber mit Ende des Jahres ist Schluss“, sagt Daliborka Ignjatović, während Kollegin und Mit-Geschäftsführerin Renate Simeoni neben ihr nickt.
Die Frauen arbeiten beide bereits seit ihrer Lehrzeit im Logo, dem Fachgeschäft für pädagogisch wertvolles Holz- und Therapiespielzeug, Kindergartenbedarf und Schulsachen, das einst 1980 von der Familie Hintersteiner in der Coulinstraße eröffnet wurde und vier Jahre später an den jetzigen Standort in der Stockhofstraße 5 übersiedelte.
Verändertes Spielverhalten, Teuerung, Supermärkte ...
Die Gründe für die Schließung sind vielfältig: einerseits das veränderte Spielverhalten und die sinkende Kaufkraft aufgrund der Teuerungen, andererseits aber auch Supermärkte und Elektroriesen, die mit Kampfpreisen locken. Dazu kommt natürlich die Konkurrenz durch den Onlinehandel, obwohl dieser bis heute die emotionale Bindung eines Kindes zum Spielzeug nicht ersetzen kann. „Es ist immer wieder herzzerreißend, wenn die Kleinen zu uns kommen und glückselig ein Kuscheltier knuddeln“, so Ignjatović.
Minus 50 Prozent ab 7. Oktober
Auch der Handel mit Schulsachen sei zuletzt stark zurückgegangen, nachdem immer mehr Pädagogen die Schulhefte für ihre Schüler selbst besorgen. Ab Montag, 7. Oktober, läuten die beiden Geschäftsführerinnen den dreimonatigen Endspurt ein. Auf das ganze Sortiment – ausgenommen Bücher – gibt es 50 Prozent.
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