Der im vergangenen Jahr verstorbene ehemalige Harrods-Besitzer Mohamed Al-Fayed (†94) steht posthum im Zentrum schwerwiegender Anschuldigungen: Insgesamt 60 Frauen haben Klage gegen ihn wegen Vergewaltigung und anderer sexualisierter Gewalt eingereicht. Auch auf Prinzessin Diana hatte er es abgesehen.
Ihr ehemaliger Butler Paul Burrell enthüllt in der britischen „Sun“, dass Al-Fayed die Mutter der Prinzen William und Harry und Ex-Frau des damaligen Prinzen Charles mit einem unanständigen Vorschlag bedrängt haben soll, der sie nach eigenen Worten zittern ließ. „Sie war angewidert“, so Burrell.
Der Butler gab an, dass Diana ihm anvertraut habe, Al-Fayed habe ihr gegenüber geäußert: „Ich werde mit dir schlafen.“ Mit einem besonders widerlichen Vorschlag wollte er das erreichen: „Ich möchte, dass du meinen Sohn heiratest, denn in der ägyptischen Tradition kommt der Vater immer zuerst dran.“ Al-Fayed sei damals etwa doppelt so alt wie Diana gewesen.
„Widerlich“ und „gruselig“
Der Vorfall ereignete sich, bevor Diana ihre Beziehung mit Al-Fayeds Sohn Dodi begann, mit dem sie im 1997 bei einem Autounfall in Paris starb.
Laut Burrell habe Diana Al-Fayed als „widerlich“, „gruselig“ und „schleimig“ empfunden und ihn aufgrund seines Aussehens „Yoda“ genannt, eine Anspielung auf die faltige Figur aus „Star Wars“. Sie habe sich auch darüber beschwert, dass er sie ständig anfasse.
Die neuen Enthüllungen sorgen in Großbritannien für Entsetzen und werfen die Frage auf, wie Al-Fayed seine Machtposition jahrzehntelang ausnutzen konnte.
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