Hut ab vor dieser Leistung! Ein Besucher des Urfahraner Marktes darf ab heuer ein zweites Mal Geburtstag feiern! Nachdem er in die Donau gefallen war, zögerte in Oberösterreich ein Polizist der Marktwache nicht, sondern sprang in die kalte Donau und brachte den Ertrinkenden unter eigener Lebensgefahr ans rettende Ufer.
Ein Passant zeigte am Samstag an gegen 23.30 Uhr an, dass eine Person in der Donau abtreibe und sich gerade an der Ankerleine einer Anlegestelle festhalte. Eine Polizeistreife, die sich im Bereich des Jahrmarktes befand, begab sich in Begleitung der Berufsfeuerwehr sofort dorthin. Vor Ort wurde mit Taschenlampen die Wasseroberfläche abgesucht. Kurze Zeit später konnte der Verunglückte, ein 43-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten, ca. zehn Meter vom Ufer entfernt wahrgenommen werden.
Geschwächt und orientierungslos
Er wirkte bereits geschwächt und orientierungslos und versuchte sich verzweifelt an der Wasseroberfläche zu halten. Die Polizisten versuchten, den 43-Jährigen in Richtung Ufer zu dirigieren. Als er zu ertrinken droht, begaben sich die Polizisten in die Donau und zogen den 43-Jährigen Richtung Ufer. Dort wurde er mithilfe des Anzeigers und weiteren Passanten die Böschung hinaufgezogen.
Kaum ansprechbar
Der Gerettete war kaum ansprechbar, war unterkühlt und hatte eine Kopfverletzung, die er sich laut Angaben von Passanten zugezogen haben dürfte, als er zuvor am Ufer ausgerutscht und in die Donau gefallen war.
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