Fast drei Jahrzehnte, nachdem sie durch „Titanic“ zum Weltstar wurde, enthüllt Kate Winslet ein Set-Geheimnis.
Bei einer Pressekonferenz für ihren neuen Film „Lee“ in New York City wurde die 48-Jährige zu einer der wohl berühmtesten und umstrittensten Szenen der Hollywood-Geschichte befragt: Die, auf der sie nach dem Untergang des legendären Dampfers auf einer Tür im Eismeer treibt, ihr Lover Jack alias DiCaprio darauf aber keinen Platz mehr findet – und am Ende im Meer erfriert.
„Leo hat die ganze Zeit ...“
In Wirklichkeit war das Wasser nicht nur warm, sondern stand auch nur hüfthoch im Tank des Filmstudios. Winslet: „Ich muss hier leider ein paar Blasen zerplatzen lassen. Leo hat die ganze Zeit auf dem Boden gekniet.“ Um dann mit gespielten Schrecken festzustellen: „Ich hätte das nicht verraten sollen, jetzt werde ich einen Anruf von (Filmregisseur) James Cameron bekommen.“
Während bei DiCaprio nach stundenlangen Dreh steife Knie bekommen haben muss, fand Winslet den flachen Wassertank sehr vorteilhaft. Denn sie konnte problemlos zum Klo gelangen: „Ich habe regelmäßig gefragt, darf ich pinkeln gehen? Und dann bin ich von der Tür aufgestanden, zum gut sieben Meter entfernten Rand des Tanks gewatet und konnte dann einfach hinausklettern.“ Danach war es für sie allerdings „echt schrecklich“, wieder zurück ins Wasser zur Tür zu kommen.
Heimlich ins Kino geschlichen
Um den fertigen Film zu sehen, musste sich die Oscar-Gewinnerin heimlich in ein Kino schleichen. Sie hatte nämlich sowohl die Premiere in London als auch in Los Angeles verpasst. Der Grund: „Bei der Premiere in London hatte ich eine Lebensmittelvergiftung und war im Krankenhaus. Und bei der US-Premiere musste ich zur Beerdigung eines Ex-Freundes. Das war natürlich viel wichtiger für mich.“
Als sie sich dann heimlich im vollbesetzten Kino heimlich anschauen musste, war es für sie schon ein „sehr merkwürdiges“ Gefühl. Anders als viele Kollegen aus ihrer Branche macht es der Schauspielerin nichts aus, über ihren größten Erfolgsfilm zu sprechen – auch wenn dieser schon 27 Jahre zurückliegt: „Ich weiß, dass Titanic bis heute den Menschen riesige Freude bereitet.“ Weshalb sie auch immer gerne mit Fans darüber spricht – „nur nicht, wenn ich mich gerade auf einem Schiff befinde!“
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